Stichwort

Berlin

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Efeu 28.11.2019 […] Big in Berlin tonight: Henning Gronkowskis "Yung"Henning Gronkowski ist als junger Schauspieler auf Hamburgs, Münchens und Berlins Straßen durch die Klaus-Lemke-Filmschule gegangen, jetzt legt er mit "Yung" sein Debüt als Filmemacher vor: Vier junge Frauen ziehen hier feiernd und vögelnd durch Berlin, immer im Tanz auf der Borderline. Man könnte das ohne weiteres skandalisieren, schreibt Jan Kedves […] Stadt Berlin zum 'Riesen-K-Hole' erklärt - womit das Loch gemeint ist, in das Nutzer der Droge Ketamin fallen, wenn die Wirkung nachlässt, oft begleitet von Bewusstlosigkeit. ... Doch, man lacht auch über diese Figuren in diesem halb tragischen, halb unfassbar polytoxikomanen Berliner Schulmädchen-Report mit Lizenz zum Strullen." SZ-Kritikerin Annett Scheffel sah einen "eigenwilligen" Berlin-Film: […] berichtet Nina Belz in der NZZ. Markus Schleinzer spricht in der taz über seinen Film "Angelo", der die Geschichte eines versklavten Nigerianers in Europa erzählt. Fabian Tietke empfiehlt in der taz eine Berliner Filmreihe zur Frühgeschichte der französischen Filmfirma Gaumont. Die Schauspielerin Zahraa Ghandour spricht in der NZZ über ihre Rolle in Samirs Schweizer Film "Baghdad in My Shadow", den Christoph […]
9punkt 11.11.2019 […] d'horizon durch die Berliner Museenlandschaft (vor allem jene, die der Stiftung Preußischer Kulturbesitz gehört). Für Neubauten ist Geld da, für Personal und Ausstellungen nicht: "Als das MoMA 2004 in Berlin gastierte, kamen 1,2 Millionen Besucher - warum lässt man die Nationalgalerie-Sammlung während des Umbaus nicht auf Tour? Und wie kommt es, dass die Besucherzahlen der Berliner Museen in sieben Jahren […] gutes Haar an der Wiederaufbau-Architektur nach der Wende: "Eine besonders peinliche Herrschaftsgeste gegenüber Minderheiten in der DDR war bei allen verständlichen Argumenten für die Restitution des Berliner Schlosses die völlige Liquidation des Palastes der Republik. Das wurde als spurlose Liquidation von 40 Jahren DDR-Geschichte empfunden. ... Nennen wir es ruhig eine Verdrängung unserer Nachkriegs […]
9punkt 28.09.2019 […] Bevor in Berlin ein Mietendeckel eingeführt wird, müsste erstmal die Verwaltung der Stadt für so etwas qualifiziert werden. Ulf Heitmann, Vorstand einer gemeinwohlorientierten Wohnungsgenossenschaft in Berlin, äußert bei den Salonkolumnisten Zweifel: "Berlin ist nicht in der Lage, die Einhaltung und Umsetzung des im Juli 2016 (!) in Kraft getretenen Hundegesetzes zu kontrollieren. Die Bäume in Parks […] Gründen nicht in der Lage sind, ihren gesetzlichen Aufgaben nachzukommen. Der Zustand der Berliner Parks wird sich verschlechtern, da im nächsten Jahr die Haushaltsmittel auf circa 37 Millionen Euro reduziert werden sollen. Die Senatsverkehrsverwaltung hat keinen Überblick darüber, wie viele Radwege wo in Berlin gebaut werden. Die Bezirke haben nicht die Kapazität, dies dem Senat auch nur zu übermitteln […]
9punkt 19.09.2019 […] Verkehrspolitik in Berlin und gleichzeitig so viele Pkw-Zulassungen wie noch nie. Wir haben eine enorm restriktive Wohnungswirtschaftspolitik in Berlin und gleichzeitig die am stärksten wachsenden Mieten in Europa. Wir haben die teuersten Schulplätze in ganz Deutschland und mit Abstand die schlechtesten Ergebnisse. Unser Ehrgeiz ist geweckt, die Diskrepanz zwischen Anspruch und Wirklichkeit transparent […] In der Berliner Zeitung stellen sich die neuen Eigner, Silke und Holger Friedrich (unser Resümee), in einem Gespräch nun auch den Lesern vor. Sie beteuern ihre Liebe zu Print, zu Regionaljournalismus und ihr gesellschaftliches Engagement (aber Geld verdienen wollen sie mit der Zeitung trotzdem). Interessanter wird's wo Holger Friedrich politisch wird: "Wir haben zum Beispiel eine hochrestriktive V […]
9punkt 02.07.2019 […] Der Konflikt in Berlin ist für ihn eine logische Konsequenz: 'Die Spannung zwischen orthodox geführter Religionslehre und der säkularen Darstellung jüdischer Identitäten in Museen führt zu einem Grunddissens.'" Der Tagesspiegel fasst die Ergebnisse seiner über Wochen andauernden Recherche zur Frage, wem Berlin gehört, in einem riesigen lesenswerten Internetdossier zusammen. Berlin war reif für die […] um den Rücktritt Peter Schäfers als Direktor des Jüdischen Museums in Berlin fühlt sich Münchens Direktor [Bernhard] Purin '17 Jahre zurückgebeamt'. Während seiner Zeit am Jüdischen Museum Franken hatte er damals heftige Kritik aus Teilen der jüdischen Gemeinde in Fürth erfahren. Es ging um eine satirische Ausstellung der Berliner Künstlerin Anna Adam. Der damalige Fürther Rabbiner Netanel Wurmsel forderte […] Die Diskussionen um das Jüdische Museum Berlin, dessen Direktor Peter Schäfer zurücktrat, erscheinen Micha Brumlik in der taz als "Neugeburt einer spezifischen Form des McCarthyismus". Schon auf den Verdacht hin, dass jemand der Israelboykottbewegung nahesteht, erhöben sich Stimmen, die Auftritte solcher Personen im Jüdischen Museum ablehnen. Mit Vorliebe betrieben das die Springer-Zeitungen: "Dabei […]
Efeu 21.06.2019 […] Xaver Böhm, der sich den Namen Xaver Cylophon gegegeben hat. Er verspricht uns eine sehr kunstvolle Berliner Nachtfantasie: "Die Stimmung, die Farben und Temperaturen seines Werks und auch die Arten der Figurenzeichnung erinnern an die mythisch verrätselten Animationsfilme von Hayao Miyazaki. Das leere Berlin, durch das der junge Mann und sein Tod des Nachts taumeln, ist jedenfalls gut gefüllt mit gleichermaßen […] noch darum, wie eigentlich alles zusammenhängt, nicht so sehr um den Aus- oder gar Weitergang der Handlung." Weitere Besprechungen in Berliner Zeitung und FAZ. Weitere Artikel: Simon Rayß empfiehlt im Tagesspiegel die Carlos Reygadas gewidmete Retrospektive im Berliner Kino Arsenal. Besprochen werden Vahid Jalilvands "Eine moralische Entscheidung" (Tagesspiegel, mehr dazu bereits hier), Dome Karukoskis […] Gespür und einer unaufdringlichen, gleichsam traumwandelnden Genauigkeit, wie man solches im deutschen Film sonst selten findet." Für Tagesspiegel-Kritikerin Esther Buss ist dieser Film innerhalb der Berliner Szene "ein schillerndes Unikat", denn "unberlinischer" habe man die Spreemetropole im Kino noch nicht gesehen: "Böhms Idee von Neo-Noir ist von der Grundierung jedoch leicht und optimistisch, das […]
9punkt 08.05.2019 […] fürchten, Ausschreibungen in Milliardenhöhe zu verlieren." Riesige innerstädtische Terrains stillegen, Wohnungskonzerne enteignen, mit Muslimbrüdern kooperieren: Die Berliner Stadtpolitik hat immer wieder originelle Ideen. Der Berliner Innensenator Andreas Geisel will nun tatsächlich Heimkehrer des IS unter Einspannung von Muslimbrüdern integrierern, die er für gewaltfrei hält (trotz der Untergliederung […] resozialisieren. Mit dieser Logik könnte man auch rechtfertigen, die radikale, aber gewaltfreie AfD-Jugend zu bitten, sich um straffällige Neonazis zu kümmern." Gustav Seibt (SZ) lernte auf einer Berliner Veranstaltung zum Buch "Die Zauberlehrlinge" der Juristen und Journalisten Stephan Detjen und Maximilian Steinbeis, dass die Entscheidung der Bundesregierung 2015 die Flüchtlinge aufzunehmen, kein […]
Efeu 24.04.2019 […] abgeschlossenen "Berlin"-Epos über die unmittelbare Vorgeschichte des "Dritten Reichs" und des Zweiten Weltkriegs inspiriert hat: Die Initialzündung bildete ein Buch über Bertolt Brechts Berlin der 20er Jahre, auf das er zufällig gestoßen ist. "Die Stadt Seattle, in der ich damals lebte, war durch ihre blühende Musikszene ein Zentrum für Künstler und hatte ein ähnliches Flair wie das Berlin der 20er. . […] ..Auf jeden Fall war Alfred Döblins Roman 'Berlin Alexanderplatz' wichtig. Rückblickend erkenne ich viele Parallelen zwischen seinem Werk und meinem Comic: in der Struktur, in der Parallelerzählung mehrerer Figuren, aber auch ästhetisch. Ich hatte Schwierigkeiten, Fotos zu finden. Von manchen historischen Orten, vor allem von Innenräumen: Wie sah es in den verschiedenen Milieus zu Hause aus, oder wie […]
9punkt 06.04.2019 […] In Berlin sollen Wohnungskonzerne enteignet werden. Engagierte Bürger werben für ein Volksbegehren, das Volk ist begeistert. Und die Deutsche Wohnen würde einen Riesenprofit machen, weil sie für Wohnungen, für die sie im Schnitt 30.000 Euro bezahlte, das Vielfache zurückbekommen würde, schreibt Caroline Fletscher im Tagesspiegel. Überhaupt sind Referenden ein äußerst gefährliches Instrument: "Der bloße […] Rundfunk den Garaus zu machen. Mit weniger Glück verabschieden sie ausländerfeindliche Regelungen, auch das ist schon vorgekommen." Die taz fragt in einem großen Hintergrundtext nach den Chancen des Berliner Volksbegehrens. Gestern äußerte sich der Chef der Deutsche Wohnen, Michael Zahn, in einem langen taz-Interview. […]