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Bücherschau der Woche

Hatten Sie in den letzten Tagen keine Zeit, die Zeitung zu lesen oder bei uns vorbeizuschauen ? Macht nichts, denn hier können Sie unsere Rezensionsnotizen der letzten sechs Erscheinungstage nach Zeitung oder Themen sortiert abfragen.

Literaturbeilagen

All unsere Notizen zu den Buchkritiken in den Literaturbeilagen von FAZ, FR, NZZ, SZ, taz und Zeit.

Aus dem Archiv

Links

Kommentierte Linkliste zu internationalen Zeitungen, Zeitschriften und Verlagen.

Redaktionsarbeit

Redaktionsarbeit

23.06.2010. Der Perlentaucher arbeitet auch als Redaktionsbüro für externe Auftraggeber.
Der Perlentaucher ist auch kompetent für Redaktionsarbeit im Internet.

Beispiel Eurotopics: Für die Bundeszentrale für politische Bildung betreute der Perlentaucher von 2005 bis 2008 eine tägliche aktuelle Presseschau - in drei Sprachen: Deutsch, Englisch und Französisch - und erstellte Artikel zu europäischen Debatten. Hierfür arbeitete der Perlentaucher mit der Internetredaktion der Pariser Zeitschrift Courrier international zusammen, die zum Le Monde-Konzern gehört und auf die Beobachtung internationaler Presse spezialisiert ist.

Auch für das "Jahr der Geisteswissenschaften" erarbeitete der Perlentaucher eine wöchentliche Presseschau für die Seite des Wissenschaftsjahres 2007 "abc-der-Menschheit.de".

Der Perlentaucher erarbeitet für Auftraggeber gerne Konzepte für neue Online-Medien.
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Archiv: Presseschauen

Imaginäre Zeitlichkeit

13.02.2016. Auf der Berlinale erlebte die SZ mit Jeff Nichols den paranoiden bösen Bruder von Steven Spielberg. Überhaupt nicht witzig finden Freitag und Zeit online die Naziserie "Familie Braun". Die NZZ gerät in einen Dialog mit der Fliege auf dem Knie des Kardinals Bendinello Sauli. Die Welt porträtiert den Klarinettisten Martin Fröst als Derwisch. Will Düsseldorf etwa Metropole werden, fragt naserümpfend die FAZ. Mehr lesen

Alleskönnerzwitterwesen

13.02.2016. Die Diskussion um die Ereignisse von Köln flammt wieder auf: In der taz kritisiert eine anonyme Autorin den #ausnahmslos-Aufruf, der den Kontext der Taten nicht benennen will. In Le Monde antwortet ein ganzes Kollektiv auf Kamel Daoud, der über den arabischen Blick auf westliche Frauen geschrieben hatte. Sciencealert stellt den Dienst Sci-Hub vor, der Artikel wissenschaftlicher Zeitschriften online stellt - und nun von Elsevier verklagt wird. Die Welt inspiziert die Entwürfe für ein Museum des 20. Jahrhunderts in Berlin. Die taz berichtet über Streikbereitschaft bei Zeit online, deren Journalisten glatt mit dem vornehmen Printhaus gleichziehen wollen. In der NZZ räumt Wolfgang Sofsky mit den größten Illusionen über Demokratie auf. Mehr lesen

Der große Tumult

12.02.2016. Aktualisiert: Neueste Unübersichtlichkeit: Wolfram Schütte über den gesellschaftspolitischen Augenblick - "Der Soziopod": Soziologie &  Gedöns als Podcast - Medienethik: Stimmt die Richtung noch? &  Medien-Vertrauenskrise: Wie gross ist der Vertrauensverlust? - Studie: Datenjournalisten in Europa - Bildungsmedienbranche: 550 Millionen Euro Umsatz - Berlinale-Interviews mit Michael Ballhaus & Wieland Speck + "Mimikry": Das Salonpiel des Lesens. Mehr lesen

Obwohl ich nie Gheorge war

09.02.2016. n+1 blickt mit Kamel Daouds "Der Fall Meursault" auf Algerien vor und nach der Entkolonialisierung. In der europäischen Linken rangieren die Rechte von Frauen ganz unten in der Werteskala, beschwert sich Telerama. In Kaschmir dagegen unterstützen muslimische Geistliche Frauenrechte, freut sich Outlook India. Starkoch René Redzepi kostet fürs California Sunday Magazine japanische Sägespäne. Die NYRB nimmt Psychologen aufs Korn, die uns die Moral austreiben wollen. Spatzen lieben zeitgenössische Melodien, lernt Bay Nature. Mehr lesen

Archiv: Bücher

Bisweilen grotesk

13.02.2016. Voller Begeisterung geht die FAZ mit Ayelet Gundar-Goshen "Löwen wecken". Die FR lernt mit Garry Disher die düsteren Seiten der australischen Provinz kennen. Die NZZ feiert die Romane  Alexander Ilitschewskis. Die SZ pustet mit Boris Vian den Schaum von den Tagen. Die taz begibt sich mit  Ryan Gattis nach Los Angeles, in die "Straßen die Wut". Mehr lesen

Sprachverschönerungskunstwerk

08.02.2016. Walser in Bestform, Ivan Vladislavics Tryptichon Südafrikas, Handkes glänzende Literaturkritiken für Radio Steiermark, Alexander Ilitschewskis Kaukasusepos "Der Perser" und ein Prachtband übers Reisen - dies alles und mehr in unseren besten Büchern des Februar. Mehr lesen

Kamel Daoud: Der Fall Meursault - eine Gegendarstellung

04.02.2016. Nacht für Nacht sitzt ein alter Mann in einer Bar in Oran und erzählt. Seine Geschichte und die seines Bruders Moussa, jenes Arabers, der 1942 von einem gewissen Meursault erschossen wurde. Daoud schreibt den berühmten Roman "Der Fremde" weiter - zugleich eine Reflexion auf das Verhältnis der ehemaligen Kolonie zu Frankreich und einer der meist beachteten Romane in Frankreich in den letzten Jahren. Mehr lesen

Sandalen bei Szalanski

01.02.2016. Über die Präzision von Fantasmen und den Band "Tumor Linguae" des polnischen Dichters Eugeniusz Tkaczyszyn-Dycki. (Foto © Marta Sputowska) Mehr lesen

Archiv: Magazin

Die Willkür unseres Wohlwollens

27.01.2016. Ist es statthaft, Flüchtlinge nicht als Opfer zu sehen, ihnen nicht mit Mitgefühl zu begegnen? Absolut, meint der italienische Literaturwissenschaftler Daniele Giglioli. Denn die Adressierung als Opfer, so gut sie auch gemeint sein mag, verhindert die Auseinandersetzung auf Augenhöhe, gerade auch über unterschiedliche Kultur- und Gesellschaftsvorstellungen. Mehr lesen

Khünbish

11.01.2016. Es handelt sich um die Tradition der Tabunamen. Stirbt das Erstgeborene, geben die Eltern ihrem nächsten Kind einen möglichst unvorteilhaften Namen, um die bösen Geister abzuwehren. Sie nennen es Muunokhoi, bissiger Hund, oder Khünbish, kein menschliches Wesen … Eine Erzählung Mehr lesen

Nobel für Swetlana Alexijewitsch

08.10.2015. Die Schwedische Akademie hat gesprochen: Der Nobelpreis für Literatur 2015 geht an Swetlana Alexijewitsch.
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Wenn einer nicht schlafen kann

22.07.2015. Ein Popsong als Diorama auf sämtlichen Kanälen, Tiere in Hotelzimmern auf Videobillboards, Chloë Sevigny als einsame Reisende in einem Spiegelkabinett: In Doug Aitkens Kunst gibt es nichts, was es nicht gibt, nichts, was nicht geht. Einstmals gefeiert als postmoderner Erzähler auf "multipler Leinwand", bespielt er nun die Frankfurter Schirn, als wäre sie sein Flagship-store. Mehr lesen