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Essay 17.07.2012 Begründen grüne Spitzenpolitiker und JuristInnen jetzt ihre Positionen zu Religion, Familie und Minderheiten mit wortwörtlichen Zitaten aus heiligen Büchern? Von Eva Quistorp
Essay 10.07.2012 Beim "Internationale Literaturfestival Leukerbad" streiten Jürg Laederach und Franz Schuh über die Schweiz und Österreich und über die Frage, ob Graz die Rettung der deutschen Literatur ist. Sibylle Lewitscharoffs Löwe aus "Blumenberg" spaziert in weitere Lesungen, beißt aber nicht. Von Marie Luise Knott
Essay 14.06.2012 Das eine herausragende Werk, das es nach Ansicht der Berichterstatter auf der documenta13 nicht gibt, gibt es doch: Mika Taanilas Videoinstallation über die Arbeiten am Kernkraftwerk Olkiluoto 3 in Finnland. Das also war sie, unsere moderne, elektrifizierte Zivilisation. Von Daniele Dell'Agli
Essay 21.05.2012 Den Begriff "Geistiges Eigentum" halte ich für tendenziös und wenig fruchtbar. Meine Fragen sind andere, mich interessieren weniger meine Befürchtungen als die Hoffnungen und Freuden, die sich mit dem Netz für mich verknüpfen. Über das Schreiben im digitalen Zeitalter. Von Katharina Hacker
Essay 09.04.2012 Wer im Namen des "guten Lebens" Verzicht predigt, ist ein Heuchler. Es ist nicht die Aufgabe der Ökologie, die Annehmlichkeiten des Fortschritts in Frage zu stellen oder sie anderen nicht zu gönnen, sondern sie mit Respekt für den Planeten zu vereinbaren. Der totalitären Versuchung eines ökologischen Diskurses, der sich in die intimsten Aspekte und Daseins einmischt, darf Europa ebenso wenig nachgeben wie den Einflüsterungen des Finanzkapitals oder der religiösen Intoleranz. Plädoyer für ein solidarisches Europa, das seine Energie aus den Ideen der Aufklärung zieht. Von Pascal Bruckner
Essay 08.02.2012 Die entscheidenden Akteure im Buchmarkt sind die Leser und die Autoren. Sie können nun direkt zueinander finden. Weitere Regulierungen braucht es nicht. Eine Antwort auf Jürgen Neffe Von Cora Stephan
Essay 29.12.2011 Der Dissident ist nicht tot. Vaclav Havel verkörperte diese Figur wie kein anderer. Er demonstrierte die Macht der Ohnmacht - und war siegreich. Von Andre Glucksmann
Essay 19.12.2011 Jedes Scheitern ist eine neue Chance: In der amerikanischen Fernsehserie "Parks and Recreation" beweist eine ambitionierte Provinzbürokratin, dass keine Bühne zu klein für einen großen politischen Auftritt ist. Solange es dem öffentlichen Wohl dient. Von Simon Rothöhler
Essay 19.12.2011 Nun kommt es doch: Das elektronische Buch revolutioniert den deutschen Markt. Wenn er sich nicht schützt, gerät er in die Hände übermächtiger Akteure Von Jürgen Neffe
Essay 12.12.2011 Wie Nanni Moretti mit dem weißen Zauber der Improvisation den Papst zum Menschen macht. Und wie er seine Botschaft so elegant an der Oberfläche versteckte, dass sie für die Kritik undurchdringlich wurde. Von Daniele Dell'Agli
Essay 23.11.2011 Der Zufall wollte es, dass sie in Cannes gegeneinander antraten, Terrence Malicks "Tree of Life" und Lars von Triers "Melancholia": zwei Filme, absolut heterogen, die sich doch auf irritierende Weise gleichen. Was unterscheidet den Hypersymbolismus eines Lars von Trier so radikal von Malick? Von Christina Striewski
Essay 22.11.2011 Die Piraten sind ein Interessenclub für das neue WLan-Bürgertum. Ihr Wahlerfolg in der "Kreativhauptstadt" Berlin ist plausibel. Ein neues Bürgertum auf der Suche nach sich selbst. Von Katja Kullmann