Yoko Tawada

akzentfrei

Literarische Essays
Cover: akzentfrei
konkursbuchverlag, Tübingen 2016
ISBN 9783887695576
Taschenbuch, 160 Seiten, 12,00 EUR

Klappentext

Das Aufeinandertreffen verschiedener Kulturen, Alltagserfahrungen der kleinen Missverständnisse, sprachliche Verwirrungen, und die Begegnung mit "kleinen" Dingen aus dem Alltag eines "neuen Landes" wie Joghurt führen zu überraschenden Erkenntnissen

Rezensionsnotiz zu Frankfurter Allgemeine Zeitung, 16.11.2016

Rezensentin Lerke von Saalfeld schätzt Yoko Tawada für ihre Wortzertrümmerungs- und Worterfindungslust und den Sog ihrer Sprache, der sich die Autorin selbst überlässt. In Tawadas schmalem Essayband entdeckt Saalfeld Assoziationen zu Joghurt und Milch und das Setzen von Sätzen. Genaues erwartet Saalfeld lieber nicht und nimmt die Verwirrung, die die Texte verursachen, ebenso gerne hin wie das Panoptikum surrealer Realitätswahrnehmung, das die Autorin mit Metamorphosen und überraschenden Sprüngen inszeniert. Auch wenn die Sprachverwandtschaften, die Tawadas Sprachkunst enthüllt, für den deutschen Leser nicht immer erkennbar sind, wie Saalfeld einräumt.
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