Wolfram Dufner hat viel von der Welt gesehen. Auf diplomatischen Posten erlebte er Skandinavien, Nordamerika, Afrika und den Fernen Osten. Darüber hinaus hat er mehrere Bücher geschrieben, auch eine "Geschichte Schwedens". Das besondere Interesse des in Konstanz geborenen Diplomaten gilt der Schweiz, sie bedeutet ihm Heimat und Land der Freundschaft. Nach kurzer Zeit als Generalkonsul in Zürich und Liechtenstein vertrat er die Bundesrepublik Deutschland als Botschafter in Bern, der erste Alemanne im alemannischen Nachbarland, der zudem die Zürcher und Berner Mundart spricht.
Rezensionsnotiz zu
Frankfurter Allgemeine Zeitung, 02.04.2013
Daniel Kosthorst kennt durchaus spannenden Diplomatenbücher, die beiden jüngsten Erinnerungen von Wolfram Dufner und Alexander Mühlen gehören nicht dazu. Natürlich schildern die beiden Ex-Diplomaten in ihren Bücher amüsante Begebenheiten oder interessante Begegnungen, Dufner offenbar in steiferem, Mühlen in lockererem Ton. Aber besonders relevant für die Nachwelt findet er nichts von den Gelesenem. Ein Diplomatenleben kann aufregend sein, gibt er nachfolgenden Kollegen mit auf den Weg, doch sonderlich spannend ist es für die Nachwelt schon lange nicht mehr.
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