Wilhelm Dilthey

Briefwechsel, Band I: 1852–1882

Wilhelm Dilthey. Gesammelte Schriften, Ergänzungsband 1
Vandenhoeck und Ruprecht Verlag, Göttingen 2011
ISBN 9783525303689
Gebunden, 929 Seiten, 228,95 EUR

Klappentext

Koproduktion mit Teubner (Bd. 1-10). Ab Band 15 besorgt von Karlfried Gründer, ab Band 18 zusammen mit Frithjof Rodi. Die Briefsammlung enthält eine Auswahl an Briefen von und an den Philosophen aus dem Zeitraum 1852–1882. Zu den Briefpartnern Diltheys zählten neben Familienmitgliedern viele zeitgenössische Philosophen, Historiker, Germanisten, Altphilologen, Nationalökonomen und Theologen sowie Publizisten, Verleger, Politiker, Schriftsteller und Künstler.
Aufgenommen sind vor allem biografisch, werkgeschichtlich und systematisch wichtige sowie wissenschafts- und universitätsgeschichtlich relevante Briefe. Sie sind zum größten Teil bislang unveröffentlicht und werden aus den Nachlässen Diltheys und seiner Briefpartner ediert, wobei die originale Orthografie und Zeichensetzung gewahrt bleiben. Aufgenommen sind darüber hinaus auch die Briefe, die bereits in verschiedenen – zumeist älteren und schwer beschaffbaren – Publikationen vorliegen. Die Briefe werden in chronologischer Folge präsentiert. Erwähnte Namen und Anspielungen auf Personen und Ereignisse, die für das Verständnis der Briefinhalte nötig sind und beim heutigen Leser nicht mehr vorausgesetzt werden können, werden jeweils in den Anmerkungen zu den einzelnen Briefen erläutert, ebenso heute ungebräuchliche Begriffe und Ausdrücke.
Die Briefausgabe wird voraussichtlich vierbändig sein.
Zu den weiteren Bänden:
Band II (1882–1895) beinhaltet Briefe von und an Dilthey aus den ersten Jahren seiner Berliner Professur, in die wichtige Publikationene Diltheys sowie die Vorbereitung der Kant-Ausgabe fallen.
Band III (1896–1905) enthält den Briefwechsel Diltheys aus der letzten Phase seiner Berliner Lehrtätigkeit bis zu seiner Emeritierung.
Band IV (1905–1911) gibt Briefe von und an Dilthey von seiner Emeritierung bis zu seinem Tod wieder.

Rezensionsnotiz zu Neue Zürcher Zeitung, 11.02.2012

Erfreut zeigt sich Ernst Wolfgang Orth über den von Gudrun Kühne-Bertram und Hans-Ulrich Lessing herausgegebenen ersten Band mit dem Briefwechsel Wilhelm Diltheys. Eingehend berichtet er über den Werdegang Diltheys, erläutert gelehrt dessen Projekt einer Begründung der Geisteswissenschaften und setzt sich mit dessen Subjektphilosophie auseinander. Die nun vorliegende Korrespondenz der Jahre 1852 bis 1882 erscheint ihm dabei als vorzüglicher Spiegel der Entwicklung des Welt- und Selbstverständnisses Diltheys.
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