Begegnungen mit Rainer Werner Fassbinder, Andy Warhol, Romy Schneider, Jackie Kennedy-Onassis, Truman Capote, Frank Sinatra, Orson Welles, Ingeborg Bachmann, William Burroughs, Klaus Kinski, Marlene Dietrich und vielen anderen.
Rezensionsnotiz zu
Süddeutsche Zeitung, 02.02.2010
Doris Kuhn preist die Autobiografie des Schauspielers und Regisseurs Ulli Lommel als abenteuerlichen Streifzug durch die deutsch-amerikanische Filmgeschichte und als Tagebuch eines "Streuners", der nur zu gern immer wieder vom bewährten etablierten Weg abgewichen ist. Filmfreunde werden ganz auf ihre Kosten kommen, das Buch strotze vor Begegnungen mit den Großen der Filmgeschichte wie Fassbinder, Warhol oder Capote, schwärmt die Rezensentin. Was ihr allerdings besonders aufgefallen ist und ihre Sympathie erringt, ist Lommels bemerkenswerte Diskretion beim Thema Sex. Und so erfährt man "alles" über Lommels Schuhe, viel über die obskuren Seiten so mancher Berühmtheit, der der Autor in seinem Leben begegnet ist und manches über die Frauen in seinem Leben, freut sich Kuhn. Dass aber trotz vieler Fotos aus den amerikanischen Jahren kaum Bilder dabei sind, findet die Rezensentin sehr schade.
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