Stefan Eickhoff

Max Schreck

Gespenstertheater
Cover: Max Schreck
Belleville Verlag, München 2009
ISBN 9783936298543
Gebunden, 575 Seiten, 39,00 EUR

Klappentext

Der Schauspieler, der in der Rolle des "Nosferatu" in F.W. Murnaus gleichnamigem Stummfilm von 1921 zu einer Art Markenzeichen für den klassischen deutschen Film geworden ist, wie vergleichbar vielleicht nur Marlene Dietrich in "Der blaue Engel", war ein viel beschäftigter und damals keineswegs unbekannter Bühnendarsteller. In den naturalistischen Theaterstil hineingeboren, wirkte er später im Expressionismus und im politischen Theater, trat auf in den großen Klassikern wie in Stücken moderner Autoren, beherrschte nebenbei das Fach der Possen-, Operetten- und Schwankliteratur und schuf sich vor allem durch seine einzigartige Darstellung grotesker Figuren wie z.B. in Molieres "Der Geizige" einen Namen.

Rezensionsnotiz zu Süddeutsche Zeitung, 17.11.2009

Beeindruckt zeigt sich Rezensent Jens Malte Fischer von Stefan Eickhoffs voluminöser Biografie des Schauspielers Max Schreck, der durch Murnaus Klassiker "Nosferatu" aus dem Jahr 1922 zur Legende wurde. Obwohl dieser 700 Rollen im Theater spielte und in fast 60 Filmen mitwirkte, zählt er nach Fischer zur geheimnisvollen Gattung der Ein-Film-Schauspieler, spielte er in "Nosferatu" doch seine einzige Hauptrolle. Mit großem Lob bedenkt der Rezensent die Rechercheleistung des Autors. Fast mutet es ihn ein wenig unheimlich an, was Eickhoff alles über den Schauspieler in jahrelangen Recherchen zusammengetragen hat. Zudem findet er in dem Buch eine Fülle von Fotos, Rollenbildern, Theaterzetteln und Kritiken. Hin und wieder wird ihm das ein wenig zu viel, etwa wenn Eickhoff im Anhang auch noch die Theatergebäude beschreibt, in denen Schreck spielte. Gleichwohl würdigt er das Werk als "ebenso fundamentales wie liebevolles Denkmal" für Schreck.
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