Aus dem Englischen von Gabriele Gockel, Bernhard Jendricke und Barbara Steckhan. Was unterscheidet den Menschen von den übrigen Tieren? Wie kam es zur Entwicklung seiner besonderen Fähigkeiten? Und worin genau bestehen diese überhaupt? Der renommierte Entwicklungspsychologe und Primatenforscher Thomas Suddendorf zeigt: Nicht unsere Intelligenz an sich, erst unsere Phantasie und unser Bedürfnis, diese mit anderen zu teilen, machen den Menschen zum Menschen.
Rezensionsnotiz zu
Neue Zürcher Zeitung, 17.02.2015
Christoph Lüthy lernt beim Entwicklungspsychologen Thomas Suddendorf ein mächtig beackertes Gebiet neu kennen. Wenn der Autor die kognitive Entwicklung von Menschen- und Affenkindern untersucht und vergleicht, scheint ihm das ein gelungener Ansatz zu sein, um alte Fehler der Entwicklungspsychologie zu umgehen. Dass der Autor Komplexes aus der Verhaltensforschung und aus seinem Fachgebiet verständlich zu machen weiß, hilft dem Rezensenten dabei, die entscheidenden, vom Autor herausgearbeiteten Unterschiede zu begreifen: unsere Fähigkeit Zukunftsszenarien zu entwerfen und der Gebrauch einer konzeptuellen Sprache.
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