Was ist der Mensch? Eine Antwort auf diese Frage versuchen Wissenschaftler auch dadurch zu finden, dass sie die Unterschiede zu seinen nächsten Verwandten ergründen. Seit der Entdeckung der Menschenaffen interessieren sich daher nicht nur Zoologen für diese Tiere, sondern ebenso Psychologen und Philosophen. Dieses Buch befasst sich mit der Entwicklung des Bildes, das sich die Europäer im Lauf der Jahrhunderte von den Menschenaffen gemacht haben. Dabei wird deutlich, dass sich unser Verhältnis zu den Tieren grundlegend geändert hat aber dass sich durch die Forschung ebenso unser Selbstbild gewandelt hat.
Rezensionsnotiz zu
Frankfurter Rundschau, 23.07.2013
Rezensentin Judith von Sternburg hat die Lektüre dieses Buchs über die Entdeckung des Affen sichtlich angeregt. Hans Werner Ingensiep zeige über die Jahrhunderte ausführlich, wie die Menschen auf den Affen reagierten - von "distanziertem Staunen" bis zu "intensiver Beobachtung". Dabei hätten Forscher und ihr Publikum immer wieder versucht, das Nichtmenschsein des Affen zu begründen, doch für Sternburg steht fest: Mit wem man fast 99 Prozent seines Erbgutes teilt, von dem lässt es sich schwer abgrenzen.
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