Sabina Pauen

Was Babys denken

Eine Geschichte des ersten Lebensjahres
Cover: Was Babys denken
C. H. Beck Verlag, München 2006
ISBN 9783406548826
Broschiert, 232 Seiten, 17,90 EUR

Klappentext

Wie viel Anregung und wie viel Ruhe braucht ein Säugling? Gibt es Chancen, die ein Kind verpasst, wenn man ihm in der entscheidenden Phase bestimmte Reize vorenthält? Wann ist ein Kind über- und wann ist es unterfordert? Um Fragen dieser Art beantworten zu können, muss man zunächst besser verstehen, was in den Köpfen der Babys vor sich geht. Genau das hat sich die moderne Säuglingsforschung zur Aufgabe gemacht. Die Autorin schildert in diesem anschaulich geschriebenen Buch die geistigen Leistungen der ersten Monate: was Babys mit auf die Welt bringen, wie das Denken bei ihnen entsteht, und was sie in ihrem ersten Lebensjahr schon wissen.

Rezensionsnotiz zu Frankfurter Allgemeine Zeitung, 24.11.2006

Fasziniert zeigt sich Michael Pawlik von diesem Buch über die Entwicklung des Denkens von Babys im ersten Lebensjahr, das Sabina Pauen vorgelegt hat. Er attestiert der Autorin, anhand einer Fülle von Beispielen die schrittweise Ausbildung der Denkfähigkeit zu veranschaulichen. Dabei hat er eine Menge gelernt: über die bei der Geburt bereits vorhandenen grundlegenden Fähigkeiten des Säuglings zur Informationsverarbeitung, über das implizite Wissen um einige grundlegende physikalische Annahmen wie der Prinzipien der Kohäsion und der Kontinuität und nicht zuletzt über Fähigkeiten zur Abstraktion und Differenzierung. Deutlich wird für ihn auch, dass das Denken aus der Interaktion von mitgebrachten Fähigkeiten, körperlichen Reifungsprozessen und ständig wachsenden Erfahrungen hervorgeht. "Wer Pauens Buch gelesen hat", resümiert der staunende Rezensent, "wird mit neuen Augen auf das wundervolle Wesen schauen, das ihm einst im Kreißsaal in die Arme gelegt worden ist".
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