Herausgegeben von Raimund Fellinger und Martin Huber. Thomas Bernhard und Gerhard Fritsch: Zwei der wichtigsten Autoren in Österreich seit den fünfziger Jahren. Die erstmals veröffentlichte Korrespondenz zwischen beiden umfasst knapp 50 Briefe, Karten und Ansichtskarten, die einen Einblick in die verdeckten Hintergründe der Produktion und Vermittlung von Literatur erlauben.
Rezensionsnotiz zu
Frankfurter Allgemeine Zeitung, 30.10.2013
Sensation! Thomas Bernhard war nicht immer Einzelgänger! So jedenfalls sieht es Hannes Hintermeier nach der Lektüre dieser von Raimund Fellinger und Martin Huber herausgebrachten Korrespondenz zwischen dem jungen Thomas Bernhard und dem älteren Schriftsteller Gerhard Fritsch. Die in 48 Briefchen ins Licht gerückten Anfänge Bernhards auf 108 Seiten für knapp 30 Euro lassen Hintermeier kurz über den Preis hoher Buchkunst und lang über die Schützenhilfe nachdenken, die der ältere Autor dem jüngeren gewährt. Förderer tauchen auf, staunt der Rezensent, Kontinuitäten, schließlich die ersten Preise, aber da kapselt sich Bernhard schon ab und Fritsch hängt sich auf.
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