Richard von Weizsäcker war der deutsche Bundespräsident, der mit Sicherheit das höchste Maß an Popularität in der Bevölkerung und auch innerhalb der politischen und intellektuellen Elite genoss. Sein Buch erzählt die Geschichte seiner Familie und beschreibt zugleich ihre Einbettung in die Historie vom Kaiserreich über die Republik von Weimar und das Dritte Reich bis zum Neuanfang nach dem Krieg.
Rezensionsnotiz zu
Süddeutsche Zeitung, 22.03.2010
Bei Weizsäcker über Weizsäcker lesen - gute Idee, findet Franziska Augstein. Das Buch nennt sie hochinteressant, stellenweise amüsant und stilistisch ausgezeichnet. Seine Wiederauflage und seine Lektüre erscheinen ihr lohnend, auch wenn der Autor über manches schweigt bzw. eher flüchtig hinweggeht, was für die Rezensentin von Interesse gewesen wäre: von Weizsäckers Zeit in der Wehrmacht etwa, sein Wissenstand bezüglich der Verbrechen in Leningrad und betreffend die Attentäter des 20. Juli, die zu seinem Regiment gehörten, wie Augstein weiß.
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