Peter Ackroyd

Shakespeare

Die Biografie
Cover: Shakespeare
Albrecht Knaus Verlag, München 2006
ISBN 9783813502749
Gebunden, 655 Seiten, 28,00 EUR

Klappentext

Peter Ackroyds Bücher sind in England Kult. Seine Biografphie der Stadt London war auch hierzulande ein großer Erfolg. Nun entwirft er in seiner Shakespeare-Biografie das Bild eines Mannes, der die Freiheit, das Spiel und das Wort liebte, dem das Leben überbordende Energie, nie versiegende Lust am Neuen und einen hell strahlenden Geist mitgegeben hatte. Andere Biographen haben analysiert, Ackroyd lebt sich in Shakespeares Welt hinein.Das Leben des begnadeten Dramatikers und Dichters William Shakespeare (1564-1616) gibt bis heute zu Spekulationen Anlass. Kaum Persönliches ist überliefert. Nur das Werk ist ein Vermächtnis von zeitloser Genialität. Peter Ackroyd lässt sich weder von der Fülle der Shakespeare-Literatur noch von den Ungewissheiten seines Lebensweges abschrecken. Wahlverwandt und souverän findet er Spuren in Dramen und Sonetten, bei Zeitgenossen und Nachfahren. Er gesellt sich zu dem glücklichen Kind aus wohlgeordneten Verhältnissen, das den Fluss liebte und den freien Flug der Vögel, begleitet den Dichter als warmherzigen, kühnen und selbstbewussten jungen Mann, der süchtig war nach Experimenten jeder Art und sich durch nichts aufhalten ließ.

Rezensionsnotiz zu Frankfurter Allgemeine Zeitung, 02.04.2007

Wolfgang Schneider hat ihn gesehen: Shakespeare. Nicht auf der Bühne, sondern im Breitwandformat dieser "Biografie im Konjunktiv", als kulturgeschichtliches Phantom-Phänomen. Warum auch nicht, findet Schneider. Wenn Atmosphäre und Theatergeschichte des 16. Jahrhunderts derart "vital" verbunden und auf ihren Shakespeareografischen Grund geprüft werden? Genauere Werk-Interpretationen auf den Spuren eines Genies vermisst Schneider bei Peter Ackroyd jedenfalls nicht. Lieber wühlt er sich mit dem Autor durch bühnenhistorische Fakten und Statistiken und begegnet dem Dichter als "praktisch veranlagtem Mann".
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Rezensionsnotiz zu Die Zeit, 15.03.2007

Elmar Schenkel ist rundweg begeistert über Peter Ackroyds Shakespeare-Biografie, "mit Bravour" habe er seine Aufgabe gelöst: Das Problem fasst der Rezensent schlagend mit der Bemerkung, dass es sehr viele Biografien und sehr wenige gesicherte Fakten zu Shakespeare gebe. Doch Ackroyds Herangehensweise hat ihn überzeugt: Der Brite einerseits lässt die Möglichkeit zu, dass es nicht den einen Dichter und Dramatiker gab, den wir heute unter Shakespeare subsumieren, hält aber an ihm fest. Und er entscheidet sich andererseits im Zweifelfall immer für die einfachste Lösung. Herausgekommen sei eine Person, die im stetigen Selbstwiderspruch zu sich stehe, ein großer Dichter, fantasievoller Schauspieler und knickriger Geschäftsmann, den der Kulturwissenschaftler Ackroyd dazu auch in ein sehr plastisches Gesellschaftspanorama zu setzen versteht.
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