Aus dem Niederländischen von Mirjam Pressler. Dieses Bilderbuch erzählt eine poetische Fabel über Freiheit und Phantasie: Die Katze liegt auf einem Ast und genießt die Aussicht. Sie fühlt sich unabhängig und frei. Wen sie nicht versteht, ist der Hund. Er sitzt angeleint am Baum und wartet auf seinen Herrn. Warum ist er nur so geduldig? Warum reißt er sich nicht los? Wozu braucht er überhaupt einen Herrn? Wie sehen das die anderen Tiere? Leben sie nicht alle in Freiheit? Die kluge Eule? Der schlaue Fuchs? Die Mäuse und die Motten? Nach den Menschen fragt die Katze nicht, das überlässt sie den Lesern.
Rezensionsnotiz zu
Frankfurter Allgemeine Zeitung, 31.12.2011
Das scheint ein ziemlich ungewöhnliches Kinderbuch zu sein! Niedliche Tiere gibt's hier nicht, alle misstrauen allen, so Rezensent Fridtjof Küchemann. Das hindert die Tiere aber nicht daran, philosophische und theologische Fragen zu diskutieren. Ganz konkret natürlich: Da ist ein Hund im Wald, der angebunden ist und immer schwächer wird. Dennoch ist er überzeugt, dass sein Herr ihn abholen wird. Die Katze glaubt es nicht. Sie diskutiert die Sache - Was ist Freiheit? Gibt es einen Herrn? - mit Eule, Schmetterling und Motte. Ein "unheimliches" Buch, meint Küchemann, verstärkt noch durch die Schwarzweiß-Illustrationen von Katrien Matthys.
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