Mit farbigen Illustrationen. Der Wal wohnt mitten im Ozean. Dort hat er so viel Platz, wie er nur will. Einen Springbrunnen hat er schon, nur ein Garten fehlt ihm noch. Ein Garten mit einer Bank, auf der man sich am Ende des Tages behaglich zurücklehnen kann. Er schreibt dem Grashüpfer einen Brief, der alles vorbeibringt und einen wunderschönen Garten mit Sonnenblumen, Veilchen, Stockrosen und einem Apfelbaum auf seinem Rücken anlegt. Viele Tiere kommen zu Besuch, bewundern den Garten und lauschen dem Plätschern des Springbrunnens. Der Wal freut sich, nur kann er nachts nicht mehr auf dem Rücken liegen und die Sterne ansehen. Oder in hohem Bogen aus dem Wasser springen und danach tief hinuntertauchen.
Rezensionsnotiz zu
Süddeutsche Zeitung, 22.07.2016
Laura Weißmüller schwärmt: Wie der niederländische Kinderbuchautor von den Träumen eines Wals erzählt, findet die Kritikerin schlicht verzaubernd. Wie die Illustratorin Annemarie van Haeringen dazu wunderbar luftige Aquralle aufs Papier "tupft", versetzt die Rezensentin vollends in Verzücken. Und so träumt Weißmüller gemeinsam mit Wal, Nashorn, Schildkröte und Grashüpfer von einem großen, prächtigen Garten und lobt nicht zuletzt den feinsinnigen Humor dieses Buches.
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