Jean Paul

Jean Pauls sämtliche Werke / Historisch-kritische Ausgabe

Abt. 4: Briefe an Jean Paul. Band 1: 1781-1793
Akademie Verlag, Berlin 2005
ISBN 9783050032016
Gebunden, 758 Seiten, 99,80 EUR

Klappentext

Im Auftrag der Preußischen Akademie der Wissenschaften begründet und herausgegeben von Eduard Berend. Die Edition erschließt sämtliche überlieferten Briefe an Jean Paul (1763-1825). Die von Eduard Berend Mitte der 20er Jahre im Auftrag der Preußischen Akademie begonnene historisch-kritische Ausgabe der Werke und Briefe Jean Pauls wird damit um eine Vierte Abteilung ergänzt. Den Briefen von Jean Paul (Dritte Abteilung) werden die Gegenbriefe komplementär zur Seite gestellt, so dass der erhaltene Briefwechsel des Autors erstmals vollständig vorliegen wird. Die etwas mehr als 2.200 Briefe von ca. 400 Korrespondenten, die bislang erst zu etwa einem Drittel, meist gekürzt und redaktionell überarbeitet, oft nur in verstreuten Publikationen des 19. Jahrhunderts zugänglich waren, werden hier in chronologischer Abfolge in acht Bänden veröffentlicht (Band 3 wegen seines Umfangs in zwei Teilen). Jeder Band enthält Text, Kommentar und Register. Ein Gesamtregister zu den Briefen von und an Jean Paul beschließt als Band 9 diese Abteilung.

Rezensionsnotiz zu Neue Zürcher Zeitung, 21.05.2005

Recht ausführlich stellt Bernhard Echte in seiner Rezension dieses Bandes mit Briefen, die der Dichter erhielt, die schwierige, lange unterbrochene, jetzt aber von verschiedenen Seiten wieder aufgenommene Editionsgeschichte der Werke Jean Pauls dar. Diesen Band preist er dabei ganz besonders, obgleich er gar keine Briefe des höchst produktiven Autors selbst enthält. Dennoch finde sich in den Liebes- und Freundschaftsbriefen seiner Leser, viel mehr noch seiner Leserinnen, nicht weniger als "ein geistiges Porträt der Epoche". Besonders hebt Echte dabei die Briefe der Charlotte von Kalb und die des jung verstorbenen Jugendfreundes Johann Bernhard Hermann hervor, der als literarische Figur immer wieder ins Werk des Dichters eingegangen ist. Ausdrücklich gelobt wird die editorische Leistung der Herausgeber, die kommentierend genau das richtige Maß finde.