Aus dem Französischen von Stefan Lorenzer. Mit einer Replik von Irving Wohlfarth.
Rezensionsnotiz zu
Neue Zürcher Zeitung, 29.07.2004
In einer Mehrfachbesprechung widmet sich Michael Mayer all den Neuerscheinungen von Jacques Derrida, die sich im Laufe des vergangenen Jahres so auf seinem Schreibtisch angesammelt haben. Das Bändchen "Fichus" enthält die Dankesrede, die Derrida bei der Entgegennahme des Theodor-W.-Adorno-Preises in Frankfurt gehalten hat. Der Rezensent sieht in ihr nicht nur eine höfliche Verbeugung vor dem Frankfurter Philosophen, sondern eine Wahlverwandtschaft aufscheinen, die er an dem bisweilen "aberwitzig anmutenden Versuch" festmacht, der Kehrseite der abendländischen Rationalität rational beizukommen.
Robert Seethaler: Die Straße Die Straße ist nicht im Zentrum der Stadt und nicht an ihrem Rand. Versteckt liegt sie irgendwo dazwischen. Kein Besucher würde sich dorthin verirren, und doch passiert in… Heike Geißler: Michaela Kohlhaas "Das Rechtgefühl machte ihn zum Räuber und Mörder." So erzählt es Heinrich von Kleist in seiner gleichnamigen Novelle über den Pferdehändler Michael Kohlhaas, der nach erlittenem… Petra Morsbach: Orion Nora lernt bei einem Studentenjob ihren späteren Mann kennen, einen Archivar. Sie wird Lehrerin für Deutsch und Geschichte in einem oberbayerischen Gymnasium, zieht einen… Ben Lerner: Transkription Aus dem amerikanischen Englisch von Nikolaus Stingl. Er reist an die US-amerikanische Ostküste, um das letzte Interview mit seinem neunzigjährigen Mentor Thomas zu führen,…