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Imre Kertesz

Der Spurensucher

Erzählung
Cover: Der Spurensucher
Suhrkamp Verlag, Frankfurt am Main 2002
ISBN 9783518223574
Gebunden, 130 Seiten, 11,80 EUR

Klappentext

Aus dem Ungarischen von György Buda. Nach Jahrzehnten ist es soweit. An einem heißen Sommertag macht sich der Mann in Begleitung seiner Frau auf, um Buchenwald, die Stätte seiner Erniedrigung und Leiden, zu besuchen. Er schlüpft dazu in die Rolle des überlegenen Fremden. Sie soll ihm erlauben, standzuhalten und abzurechnen, ein für allemal. Aber es kommt anders. Das KZ-Tor mit dem bekannten Spruch ist zwar da. Doch was dahinter war, die Vergangenheit, ist abgeräumt worden, fehlt. Ihm ist der Sieg verwehrt. Ganz allein also muß der Spurensucher fertig werden mit seiner Verlorenheit in einer nur allzu "normalen" Gegenwart - die den Erregten für Augenblicke höllisch verzerrt anbleckt.

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Imre Kertesz, geboren 1929 in Budapest, wurde 1944 nach Auschwitz deportiert und 1945 in Buchenwald befreit. Sein autobiografischer "Roman eines Schicksallosen", den er Anfang der 70er Jahre abgeschlossen hatte, wurde ... mehr lesen

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Rowohlt Verlag, Reinbek 2009.
Aus dem Ungarischen von Kristin Schwamm. In einem Budapester Schwimmbad erfuhr Imre Kertesz 1977 zufällig, dass in der Neuen Zürcher Zeitung eine Rezension seines in Ungarn kaum beachteten… … mehr lesen

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Cover: Ferenc Barnas. Der Neunte - Roman. Nischenverlag, 2015.
Nischenverlag, Wien 2015.
Aus dem Ungarischen von Éva Zádor. Während die Kádár-Ära viele Ungarn zu Opportunisten und Komplizen machte, erzählt der neunjährige Held des 1968 spielenden Romans von dem Leben der… … mehr lesen

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