Der 1893 geborene Dichter Wladimir Majakowskij und der 1898 geborene Filmemacher Sergej Eisenstein haben die russische Kunst revolutioniert, Majakowskij mit seinen Versen und Dramen, Eisenstein mit seinem Film "Panzerkreuzer Potjomkin", dem berühmtesten Film aller Zeiten. Sie waren nie Mitglied der kommunistischen Partei, aber die Oktoberrevolution bejahten sie vorbehaltlos. Freunde wurden sie nie, doch jeder hatte Respekt vor der Arbeit des anderen. Zeitweilig agierten sie auf demselben Schauplatz: am Theater der Avantgarde, das renommierte Künstler aller Sparten einbezog.
Rezensionsnotiz zu
Neue Zürcher Zeitung, 26.05.2001
Zentrale Figuren der künstlerischen Avantgarde sind sie alle beide, Majakowskij wie Eisenstein. Aber auch sonst verbindet sie so einiges, wie wir Rezensent "U. Sm." sagen hören, der das Buch vielleicht schon deshalb für "lesenswert" hält, weil die Parallelen zwischen den beiden einfach "erstaunlich" sind, so erstaunlich, dass uns der Rezensent gleich ein paar aufzählt: Die revolutionäre Grundlage ihres Schaffens z.B., der frühe Erfolg, der unbändige Eros, der in beiden wütete, der Freitod etc., etc. Kann aber auch sein, der Band ist deshalb "lesenswert", weil die beiden präsentierten Lebensschicksale so gut belegen, "welche künstlerischen Potenzen Sowjetrussland auf dem Altar einer gesellschaftspolitischen Illusion geopfert hat."
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