Tagungsbeiträge eines Symposiums der Alexander von Humboldt-Stiftung Bonn-Bad Godesberg, veranstaltet vom 14.-18. März 1999 in Bamberg. Herausgegeben von Dietrich Papenfuß und Wolfgang Schieder. Mehr als für andere Völker Europas war für die Deutschen das 20. Jahrhundert durch tiefgreifende politische und gesellschaftliche Krisen gezeichnet. Diese kulminierten in den vier großen Umbrüchen der Jahre 1918, 1933, 1945 und 1989. Renommierte Historiker und Politikwissenschaftler diskutieren in diesem Band die großen historischen Einschnitte des letzten Jahrhunderts. Die Autoren, die sich auf einer international besetzten Tagung der Alexander von Humboldt-Stiftung trafen, stellten sich folgenden Fragen: Welcher Art waren die Umbrüche? Was hatten sie gemeinsam? Wie hat sich nach jedem dieser Umbrüche die Wahrnehmung und Erklärung der vorausgehenden verändert?
Juli Zeh: Pony Show Eine prominente Verlegerin unter Mordverdacht. Ein spektakulärer Schwurgerichtsprozess. Und die Frage: Wie verhandelbar ist die Wahrheit? Sie ist über fünfzig, verheiratet… Daniel Kehlmann: Afrika Im Winter 1884 versammeln sich auf Einladung Bismarcks die großen Mächte zu einer Konferenz, auf der ein ganzer Kontinent mit all seinen Reichtümern aufgeteilt werden soll:… Shida Bazyar: Die Lücken Heimesbach im Hunsrück ist ein fiktiver Ort, an dem sich neunzig Jahre deutscher Geschichte in die Mauern und Biografien eingenistet haben. Es ist eine Gemeinde, die ihre… Dana Vowinckel: Anton und Alma Anton und Alma lernen sich bei einem Schüleraustausch in der Bretagne kennen. Jahre später treffen sie sich auf einer Party wieder. Beide kommen aus Berlin und studieren…