Für Ewa sind es zuerst nur Kinderstreiche: Sie überpinselt nachts die Hetzplakate der Nazis und antwortet auf jedes "Heil Hitler" leise mit "Scheiß Hitler". Doch als die Nazis Ewa aus Danzig ausweisen und sie ins Visier von SS und Gestapo gerät, taucht sie in Warschau unter und schließt sich der "Heimatarmee" an. Ewa ist dabei, als die Widerstandskämpfer die Innenstadt Warschaus Stück und Stück zurückerobern wollen und dafür einen hohen Preis bezahlen ...
Rezensionsnotiz zu
Die Zeit, 27.11.2003
Die Danziger Polin Ewa Hofmeister ist von einer Bremer Schulklasse eingeladen worden, um vom Besatzungsalltag in den vierziger Jahren zu erzählen. Das kann sie sehr fesselnd, versichert Rezensent Friedemann Bedürftig: "Ob Lagerhaft, Untertauchen, Aufstand oder Tod - so fern erscheint nun diese Zeit den jungen Zuhörern gar nicht mehr." Autor Dieter Schenk war früher Polizist, weiß Bedürftig, der das als äußerst positiv empfindet: "Fakten" sind dem Autor wichtig, er "geht den Spuren genau nach" und verzichtet auf "Knalleffekte".
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