Herausgegeben von Manfred Lauermann. Aus dem Amerikanischen von W. Theimer und P. Weiß. Die "Anatomy of Revolutions" ist das berühmteste Werk des amerikanischen Historikers Crane Clarence Brinton und brachte ihm die Aufnahme in die "American Academy of Art and Sciences". Die Analyse der Gleichförmigkeiten der englischen (1640), amerikanischen, französischen und russischen Revolutionen machen das Buch zu einem klassischen Grundlagenwerk, das hier in der ergänzten Fassung der Ausgabe letzter Hand vorgelegt wird.
Rezensionsnotiz zu
Frankfurter Allgemeine Zeitung, 16.02.2018
Rezensent Dietmar Dath schätzt die ruhige, besonnene Art, in der der amerikanische Ideengeschichtler Crane Brinton erstmals 1938 und nun wieder auf Deutsch, in "geschmeidiger" Übersetzung von Walter Theimer, in gut zitierbaren Sentenzen die Revolution seziert. Die Theorie von der Lumpenrevolution kann ihm der Autor mit Marx, Lenin und Talleyrand widerlegen. Eine etwas genauere Betrachtung der Auf- und Abstiegsdynamiken von Revolutionen und eine weniger schematische Theorie der revolutionären Phasen hätte sich Dath vom Autor allerdings gewünscht.
Shida Bazyar: Die Lücken Heimesbach im Hunsrück ist ein fiktiver Ort, an dem sich neunzig Jahre deutscher Geschichte in die Mauern und Biografien eingenistet haben. Es ist eine Gemeinde, die ihre… Anne Carson: Rot Aus dem amerikanischen Englisch von Anja Utler. Der rote Junge Geryon ist unsterblich in Herkules verliebt, der dem Jüngling nicht zu widerstehen vermag. Auf dem Höhepunkt… Juli Zeh: Pony Show Eine prominente Verlegerin unter Mordverdacht. Ein spektakulärer Schwurgerichtsprozess. Und die Frage: Wie verhandelbar ist die Wahrheit? Sie ist über fünfzig, verheiratet… Anne Carson: Der bittersüße Eros Aus dem nordamerikanischen Englisch von Christina Dongowski. Es war eine Dichterin, Sappho, die dem Eros das paradoxe Attribut "bittersüß" gab. Dies geschah in der Zeit,…