Club of Rome (Hg.)

Wir sind dran

Was wir ändern müssen, wenn wir bleiben wollen. Eine neue Aufklärung für eine volle Welt
Cover: Wir sind dran
Gütersloher Verlagshaus, Gütersloh 2017
ISBN 9783579086934
Gebunden, 400 Seiten, 24,99 EUR

Klappentext

Mitarbeit Ernst Ulrich von Weizsäcker und Anders Wijkman. In seinem ersten Bericht zur Lage der Menschheit ("Die Grenzen des Wachstums", 1972) prognostizierte der Club of Rome den ultimativen Kollaps des Weltsystems in den nächsten 50 Jahren. Seitdem hat sich viel verändert und wir verfügen über genügend neues Wissen für die erforderlichen Veränderungen zum Erhalt unserer Welt. Sehr wohl sind laufende Trends aufzuhalten und sind wir in der Lage, bestimmte Philosophien und Überzeugungen ad acta zu legen. Somit können wir uns auf eine aufregende Reise in die Zukunft machen.
Der hier vorliegende neue Bericht des Club of Rome formuliert die Agenda für alle gesellschaftlich relevanten und möglichen Schritte der nächsten Jahre.

Rezensionsnotiz zu Die Zeit, 23.11.2017

Rezensentin Elisabeth von Thadden empfiehlt, diesen Band des Club of Rome parallel zum ebenfalls gerade erschienenen Gesprächsband von Zygmunt Bauman mit Peter Haffner zu lesen. Denn wo der Soziologe vor allem Pessimismus walten lässt, entdeckt die Kritikerin in dieser auf den Befunden eines 36köpfigen internationalen Expertengremiums fußenden und von dem Biologen Ernst-Ulrich von Weizsäcker und dem schwedischen Europapolitiker Anders Wijkma verfassten Diagnose zum ökologisch-politischen Zustand der Welt allen Grund zur Hoffnung: Trotz Artensterben, Dürre, Überfischung und Klimawandel glauben die Autoren an eine nicht europazentrierte "neue Aufklärung", liest die Rezensentin, die hier etwa erfährt, wie man CO2-Steuern eintreiben, Energienormen festlegen oder Kreislaufwirtschaftsunternehmen fördern kann. Interessiert folgt Thadden zudem den Beispielen verschiedener Initiativen. Ein wenig mehr Kritik an der Landwirtschaftspolitik innerhalb der EU und an der päpstlichen Einstellung zur Geburtenregelung hätte sich die Rezensentin allerdings durchaus gewünscht.