Die Zukunft des Wassers ist die Zukunft der Menschheit. Leben wir in einem Jahrhundert der Dürren oder der Überflutungen? Oder beides? Der Zugriff auf Wasser wird einen großen Einfluss haben auf die globalen Kräfteverhältnisse, die Umwelt und das Gleichgewicht zwischen Arm und Reich. Wasser wird über Krieg oder Frieden entscheiden und die Entwicklung der Länder und Kontinente bestimmen. Anders als andere Rohstoffe entzieht sich das Wasser der totalen Kontrolle. In 25 Ländern auf allen Kontinenten sucht Terje Tvedt Antworten auf diese Fragen. Er folgt dem Lauf der großen Flüsse, besucht gigantische Wasserbauprojekte wie das MOSE-Projekt in Venedig, den Drei-Schluchten-Staudamm in China und den größten unterirdischen Ozean, spricht mit Experten über ihre Beobachtungen und Prognosen.
Rezensionsnotiz zu
Süddeutsche Zeitung, 07.01.2014
Auch wenn Michael Bauchmüller hier keine unstrittigen Schlussfolgerungen findet: Wie der Geologe Terje Tvedt nüchtern wie eindringlich, doch nicht alarmistisch Episoden vom Wasser erzählt, vom Kampf um Wasserkraft, etwa am tibetischen Brahmaputra oder, Stichwort: steigender Meeresspiegel, in Venedig, hat den Rezensenten beeindruckt. Besonders die Verbindung von Vergangenheit und Zukunft in Tvedts Wassergeschichten, so wenn der Autor vom Nil berichtet, haben Bauchmüller verdeutlicht, wie existentiell die Wasserfrage wirklich ist.
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