Die Signatur des Krieges erzählt vom Alltag im Ausnahmezustand, von Kriegen und Krisen, und wie sie die Menschen verändern. Claus Christian Malzahn schildert aus persönlicher Perspektive, wie wir in den vergangenen zwei Jahrzehnten aus der waffenstarren Stabilität des Kalten Krieges in eine neue Epoche der Angst hineingerutscht sind. Er verzichtet in seinen Berichten über Krieg, Utopieverlust und religiösen Wahn auf didaktische Distanz, stattdessen verteidigt er Humor und Lebenswillen auch in schwarzen Momenten. Die Reise auf die Malzahn seine Leser nimmt, beginnt im geteilten Berlin, geht über den Balkan nach Kabul und Bagdad, aber auch nach Polen und Portugal.
Juli Zeh: Pony Show Eine prominente Verlegerin unter Mordverdacht. Ein spektakulärer Schwurgerichtsprozess. Und die Frage: Wie verhandelbar ist die Wahrheit? Sie ist über fünfzig, verheiratet… Shida Bazyar: Die Lücken Heimesbach im Hunsrück ist ein fiktiver Ort, an dem sich neunzig Jahre deutscher Geschichte in die Mauern und Biografien eingenistet haben. Es ist eine Gemeinde, die ihre… Botho Strauß: Bleiben und Blicken In Botho Strauß' neuem Buch geht es um die Zeit und ihr Vergehen, um den Zauber der Kunst, um das Originale und das Eigentliche. Vor allem sind es Begegnungen und Nichtbegegnungen,… Dana Vowinckel: Anton und Alma Anton und Alma lernen sich bei einem Schüleraustausch in der Bretagne kennen. Jahre später treffen sie sich auf einer Party wieder. Beide kommen aus Berlin und studieren…