Wolfgang Welsch

Wolfgang Welsch, 1944 in Berlin geboren, wurde nach einer gescheiterten Flucht aus der DDR von 1964 bis 1971 in Bautzen und Brandenburg inhaftiert. 1971 kaufte ihn die Bundesregierung frei. In Gießen studierte er Soziologie, Philosophie und Politik und begann mit dem Aufbau einer Fluchthelferorganisation, mit der er bis 1987 über zweihundert Akademiker aus der DDR schleusen kann. Offenbar auf Anordnung von Erich Mielke wurden auf Welsch mehrere Mordanschläge im In- und Ausland verübt. Nach einigen Jahren in Costa Rica lebt Welsch heute als freier Autor und Publizist im badischen Sinsheim.

Wolfgang Welsch: Ich war Staatsfeind Nr. 1. Als Fluchthelfer auf der Todesliste der Stasi

Cover: Wolfgang Welsch. Ich war Staatsfeind Nr. 1 - Als Fluchthelfer auf der Todesliste der Stasi. Eichborn Verlag, Köln, 2001.
Eichborn Verlag, Frankfurt am Main 2001
Nach einem Fluchtversuch in den Westen wurde Wolfgang Welsch zu zehn Jahren Haft verurteilt und unter der Regierung Brandt 1971 frei gekauft. Sieben Jahre Gefängnis Bautzen, Misshandlungen bis zur Scheinhinrichtung…