Wolfgang Leonhard

Wolfgang Leonhard, geboren 1921, ging 1935 mit seiner Mutter, einer überzeugten Kommunistin, in die Sowjetunion. Ausgebildet an der Komintern-Schule, arbeitete er von 1943 an für das "Nationalkomitee Freies Deutschland" in Moskau. Mit der "Gruppe Ulbricht" kam er im Mai 1945 nach Berlin. Von 1945 - 47 war er Mitarbeiter der Abteilung Agitation und Propaganda des Zentralkomitees der SED, von 1947 - 49 Lehrer an der SED-Parteihochschule "Karl Marx". Aus Opposition gegen den Stalinismus floh Leonhard im März 1949 aus der sowjetischen Besatzungszone Deutschlands nach Jugoslawien. Seit Ende 1950 lebt er in der Bundesrepublik Deutschland. Mit "Die Revolution entlässt ihre Kinder" schrieb Leonhard eines der wichtigsten Bücher dissidenter Erinnerunsgliteratur.

Wolfgang Leonhard: Anmerkungen zu Stalin.

Cover: Wolfgang Leonhard. Anmerkungen zu Stalin. Rowohlt Berlin Verlag, Berlin, 2009.
Rowohlt Berlin Verlag, Berlin 2009
In Putins Russland feiert eine historische Figur ein erstaunliches Comeback: Bei einer Volksumfrage wurde Josef Stalin jüngst zum "größten Helden der russischen Geschichte" gewählt. In dem Land, in dem…

Wolfgang Leonhard: Meine Geschichte der DDR.

Cover: Wolfgang Leonhard. Meine Geschichte der DDR. Rowohlt Berlin Verlag, Berlin, 2007.
Rowohlt Berlin Verlag, Berlin 2007
Die Bilanz eines Jahrhundertzeugen: Wolfgang Leonhard, Jahrgang 1921, der letzte Überlebende der "Gruppe Ulbricht" und Autor des Bestsellers "Die Revolution entlässt ihre Kinder", zieht Bilanz. Sein…