Werner Bräunig

Werner Bräunig wurde 1934 in Chemnitz geboren. Nach einer Schlosserlehre arbeitete er in verschiedenen Berufen und schlug sich auch als Gelegenheitsarbeiter in Westdeutschland durch, ehe er in die DDR zurückkehrte und unter anderem kurze Zeit im Uranbergbau der Wismut-AG beschäftigt war. Mitte der fünfziger Jahre begann er zu schreiben und galt bald als große Hoffnung der jungen DDR-Literatur. Man ließ ihn, den schreibenden Arbeiter, den Aufruf zur Bitterfelder Konferenz verfassen, dessen Slogan "Greif zur Feder, Kumpel" berühmt wurde. Nach einem Studium am Literaturinstitut "Johannes R. Becher" war er dort Dozent. Dann aber wurde 1965 ein Vorabdruck aus dem Roman "Rummelplatz" auf dem berüchtigten 11. Plenum der SED so heftig angegriffen, dass der Roman nicht mehr erscheinen konnnte. 1976 starb Werner Bräunig in Halle mit 42 Jahren.

Werner Bräunig: Gewöhnliche Leute. Erzählungen

Cover: Werner Bräunig. Gewöhnliche Leute - Erzählungen. Aufbau Verlag, Berlin, 2008.
Aufbau Verlag, Berlin 2008
Man hatte ihn missverstanden, verdächtigt, diffamiert. Nun wollte er beweisen, dass er sich an den großen Erzählern seiner Zeit messen lassen konnte. Es sind sensible Geschichten über das Ungewöhnliche…

Werner Bräunig: Rummelplatz. Roman

Cover: Werner Bräunig. Rummelplatz - Roman. Aufbau Verlag, Berlin, 2007.
Aufbau Verlag, Berlin 2007
Schlimmer als die Ruinen sind kurz nach Kriegsende die Entwurzelung und der desolate Zustand der Menschen. In der "Wismut", dem riesigen Abbaubetrieb für Uranerz, treffen sie aufeinander, die Heimkehrer…

Werner Bräunig: Rummelplatz. Roman. 6 CDs

Cover: Werner Bräunig. Rummelplatz - Roman. 6 CDs. Audio Verlag, Berlin, 2007.
Audio Verlag, Berlin 2007
6 CDs, 476 Minuten Laufzeit. Gelesen von Jörg Gudzuhn. Schlimmer als die Ruinen sind kurz nach Kriegsende die Entwurzelung und der desolate Zustand der Menschen. In der "Wismut", dem riesigen Abbaubetrieb…