Michail Ossorgin

Michail Ossorgin (eigentlich Iljin), 1878 als Spross einer Adelsfamilie in Perm im Ural geboren, wurde in der Zeit der revolutionären Unruhen des Jahres 1905 als Sozialrevolutionär verhaftet; er floh ins Ausland und kehrte erst mehr als ein Jahrzehnt später nach Russland zurück. Als Kritiker der Bolschewiki wurde Ossorgin zunächst verbannt, dann 1922 mit einer großen Gruppe Intellektueller auf dem "Philosophenschiff" außer Landes gebracht. Nach einer Zeit in Berlin ließ er sich in Paris nieder und starb als staatenloser Flüchtling 1942 im zentralfranzösischen Chabris.

Michail Ossorgin: Zeugen der Zeit. Zeuge der Geschichte und Buch vom Ende

Cover
Die Andere Bibliothek, Berlin 2016
ISBN 9783847703822, Gebunden, 552 Seiten, 42.00 EUR
Aus dem Russischen übersetzt, mit Anmerkungen und einem Nachwort versehen von Ursula Keller unter Mitarbeit von Natalja Sharandak. Der Roman erzählt die Geschichte einer jungen Frau aus gutem Hause, die…

Michail Ossorgin: Eine Straße in Moskau

Cover
Die Andere Bibliothek, Berlin 2015
ISBN 9783847703679, Gebunden, 500 Seiten, 42.00 EUR
Aus dem Russischen und mit einem Nachwort von Ursula Keller unter Mitarbeit von Natalja Sharandak. Der Titel ist Reminiszenz an das alte Russland: Siwzew Wrazhek ist der Name einer kleinen, am Arbat gelegenen…