Héctor G. Oesterheld

Héctor Germán Oesterheld, 1919 in Buenos Aires geboren, studierte Geologie, begann jedoch früh, literarisch und journalistisch zu schreiben, unter anderem für das Feuilleton der argentinischen Zeitung "La Prensa". 1957 gründete Oesterheld zusammen mit seinem Bruder Jorge die Ediciones Frontera. Als sich 1976 die Junta unter General Jorge Rafael Videla an die Macht geputscht hatte, verhaftete man Oesterheld und ließ ihn vermutlich 1977 verschwinden. Ein Jahr später wurden auch seine vier Töchter verhaftet und erlitten wohl dasselbe Schicksal. Die Ehefrau bzw. Mutter Elsa Sánchez gehörte zu den ersten Mitgliedern der Organisation Madres de Plaza de Mayo.

Héctor G. Oesterheld/Francisco Solano Lopez: Eternauta.

Cover: Héctor G. Oesterheld / Francisco Solano Lopez. Eternauta. Avant Verlag, Berlin, 2016.
Avant Verlag, Berlin 2016
Aus dem Spanischen von Claudia Wente. Salvo sitzt mit seiner Frau, seiner Tochter und Freunden beim Kartenspiel, als es zu schneien beginnt. Der Schnee, der auf die Stadt fällt, ist tödlich, sein Gift…