Chi-ha Kim

Kim Chi-ha, geboren 1941 in der Hafenstadt Mokpo, geriet schon als zwanzigjähriger Student in Konflikt mit der Syngman-Rhee-Diktatur. 1971 organisierte er die große Demonstration der Katholiken in Wonju, in deren Folge die Notstandserklärung erlassen wurde. 1981 wurde er auf Grund massiver Proteste aus dem In- und Ausland (u.a. organisiert von Heinrich Böll, Willy Brandt, Jean-Paul Sartre, Noam Chomsky) nach sechsjähriger Einzelhaft entlassen. Sein Werk ist in viele Sprachen übersetzt.

Chi-ha Kim: Blütenneid. Gedichte

Cover: Chi-ha Kim. Blütenneid - Gedichte. Wallstein Verlag, Göttingen, 2005.
Wallstein Verlag, Göttingen 2005
Aus dem Koreanischen von Yang Han-ju und Matthias Göritz. In den siebziger Jahren galt Kim Chi-ha in Korea als einer der radikalsten Regimegegner, er wurde zum Tode verurteilt, zu "lebenslänglich" begnadigt,…

Chi-ha Kim: Aufgehen der Knospe. Gedichte

Abera Verlag, Hamburg 2005
Aus dem Koreanischen von Kang Seung-Hee und Torsten Zaiak.