Stichwort

Welfenschatz

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9punkt 03.08.2018 […] Vor zehn Jahren stellten Nachfahren der ehemaligen jüdischen Eigentümer des sich aktuell im Besitz des Berliner Kunstgewerbemuseums befindlichen Welfenschatzes Antrag auf Restitution. 2014 entschied sich eine deutsche Kommission gegen die Rückgabe, die Kunsthändler seien in dem speziellen Fall nicht unter Druck gesetzt worden. Da der US-Kongress, wo die Nachfahren seit 2015 klagen, den NS-Kunstraub […] Raubkunst herhalten. Man verlangte von ihm die bedingungslose Restitution jedweden Gegenstandes, der unter Raubkunstverdacht steht. Diese Logik würde für die SPK die vollständige Restitution des Welfenschatzes bedeuten." Die Stiftung Preußischer Kulturbesitz hat derzeit noch ganz andere Probleme, wie Nikolaus Bernau in der Berliner Zeitung berichtet. Laut Koalitionsvertrag soll sie sich einer Evaluierung […]
9punkt 22.03.2014 […] Berufung auf die Washingtoner Erklärung aus dem Jahre 1998 die Herausgabe des Welfenschatzes. Mit ihrem geradezu obszönen, ernsthafte Restitutionsverlangen beschädigenden Begehren sind die Antragsteller jetzt an der Limbach-Kommission gescheitert, die die Rückgabe des Schatzes nicht empfiehlt. Kann man bei Fällen wie dem Welfenschatz noch von Raubkunst reden?" Die von den Erben beauftragten Anwälte und […] lässt er keinen Zweifel. Doch die Frage, ob es sich im konkreten Fall - die Sammlung Gurlitt - wirklich um Raubkunst handelt, muss erlaubt sein, meint er und nennt als Beispiel den Streit um den Welfenschatz, den einst fünf jüdische Kunsthändler in Amerika erworben hatten, um ihn weiterzuverkaufen. Doch scheiterten sie an der Weltwirtschaftskrise 1929: "Goebbels interessiert sich für den Schatz, will […]