Stichwort

Tor

85 Presseschau-Absätze - Seite 1 von 6
9punkt 02.10.2014 […] Grundlagen der Demokratie zu untergraben droht." Mozilla plant offenbar, den Anonymisierungsdienst Tor in seinen Browser Firefox zu integrieren, berichtet Patrick Beuth in Zeit digital: "Sollte der Ausbau gelingen, wird das zunächst einmal die Geheimdienste dieser Welt sehr unglücklich machen. Bisher senden Tor-Nutzer praktisch ein Warnsignal: Achtung, ich tue etwas, wobei ich nicht beobachtet werden will […] will. NDR und WDR hatten im Juli berichtet, die NSA betrachte jeden, der sich auch nur für Tor interessiert, als Extremisten und speichere seine Daten in einer speziellen Datenbank. Wenn künftig 100 Millionen Menschen oder mehr Tor benutzen, ist dieses Signal wertlos." […]
9punkt 04.07.2014 […] Geheimdienste würden eine flächendeckende Überwachung aller Deutschen praktizieren. Jetzt haben NDR und WDR herausgefunden, dass jeder, der das Tor-Netzwerk zum anonymen Surfen nutzt, als "Extremist" eingestuft wird. In Deutschland, so der Bericht, werden zwei Tor-Server überwacht, den einen betreibt der Chaos Computer Club, den anderen der Informatikstudent Sebastian Hahn: "Ironischerweise sind es nach […] n? Das Gegenteil ist der Fall, wie die Recherchen zeigen. Die deutschen Opfer sind politisch keinesfalls am äußeren Rand zu finden." "Sollte man Tor nun noch nutzen", fragt Patrick Beuth bei Zeit online. "Unbedingt, sagt Moritz Bartl, der ebenfalls Tor-Server betreibt: Am besten wäre es, wenn jetzt jeder die Website des Torprojekts aufruft, "damit die Datenbank der NSA gefüllt wird". Denn: Wenn jeder […]
Feuilletons 06.09.2013 […] gelernt hat, über Tor zu surfen - tja. Laut Heise lassen sich Tor-Nutzer inzwischen einwandfrei enttarnen: "Wie gut das tatsächlich möglich ist, haben jetzt Aaron Johnson, Chris Wacek, Micah Sherr und Paul Syverson analysiert. Ihr Modell für realistische Angriffe liefert frustrierende Ergebnisse: Rund 80 Prozent aller Tor-Nutzer ließen sich schon nach 6 Monaten Betrieb eines mittleren Tor-Relays deanonymsieren […] Systems (AS) oder eines Internet Exchange Points (IXP) - kontrolliert, müssen Tor-Nutzer mit einer 95-prozentigen Gefahr rechnen, dass ihre Identität innerhalb von drei Monaten aufgedeckt wird. Mehr Ressourcen unter Kontrolle des Überwachers beschleunigen den Vorgang." Mehr in der c't ab Samstag unter der Überschrift "Eigen-Tor". […]
Feuilletons 09.08.2013 […] Constanze Kurz empört sich über den FBI-Angriff auf das Anonymisierungsnetzwerk Tor (hier dessen Stellungnahme), der anlasslos Klardaten von zehntausenden Nutzern zutage brachte: "Eine anwendbare Rechtsgrundlage gibt es dafür nicht, der Zweck heiligte die Mittel: Ein Vorgehen jenseits des Rechtsrahmens scheint im Netz langsam Usus zu werden. Offensichtlich spielte die psychologische Einschüchterung […] Angriffs lautete: 'Ihr könnt euch nicht verstecken, wir kriegen euch alle.'" Möglich machte den Angriff im übrigen aktiviertes Javascript. Der IT-Journalist Burkhard Schröder dazu in seinem Blog: "Wer über Tor surft und Javascript aktiviert hat, kann auch gleich das Schloss vor die Tür nageln. Diese 'Sicherheitslücke' betrifft nur Leute, die sich um Sicherheit wenig kümmern." Auch Sandra Kegel mutmaßt, dass […]