Stichwort

Stadtplanung

7 Artikel

Warum kommt ihr hierher?

Post aus Istanbul 13.10.2010 […] Gefahr, glauben wir, die anderen, die sogenannten 'Weißen Türken' ebenfalls, dass man uns unsere Lebensart wegnehmen will. Der größte Faktor dabei ist die radikale Stadterneuerung." Nachhaltigere Stadtplanung und behutsamere Veränderungsprozesse gäben den Bewohnern eines Viertels ihrer Meinung nach die Möglichkeit, die Stadt aktiver mitzugestalten und sich an Neues zu gewöhnen. Damit böten sie auch weniger […] Von Constanze Letsch

Champs Elysees von Istanbul

Post aus Istanbul 22.05.2009 […] n versucht, entstehen soll. Fehlende Transparenz ist eines der Hauptprobleme Istanbuler Stadtplanung. Das sehen auch am Projekt beteiligte Architekten so. Tülin Hadi und Cem Ilhan, deren Büro TeCe Mimarlik ein Abschnitt des zu erneuernden Gebietes übertragen wurde, sind unzufrieden, dass bei der Stadtplanung nicht mehr Weitsicht gezeigt wird. Zwar sei es keine Frage, dass Tarlabasi Renovierung dringend […] waschen ab, verkaufen Simit, putzen Schuhe. Wenn sie Tarlabasi verlassen müssen, wird die Lage für sie noch prekärer. Mücella Yapici weist auf ein weiteres Problem der katastrophalen Istanbuler Stadtplanung hin: "Vor fünf Jahren gab es in Istanbul das Problem der Obdachlosigkeit fast nicht. Die meisten haben immer irgendwo einen Unterschlupf gefunden, in Gecekondus, oder in Vierteln wie Tarlabasi und […] Von Constanze Letsch

Stadt der Motorräder und schlechten Gewohnheiten

Post aus Barcelona 30.09.2005 […] versperren enge Gassen. Den Architekten bekümmern aber nicht nur die Zustände auf der Plaza Real. Gegenüber dem Macba, dem Museum für moderne Kunst, das man im Zuge jener mutigen und unkonventionellen Stadtplanung ins heruntergekommene Viertel Raval hineinbaute, bemerkte er ähnliche "Verelendung." Am Ende fragt er, ob die Politik der Toleranz, die die Linke (die Barcelona seit dem Ende der Franco-Diktatur […] Von Barbara Baumgartner

Rumänen - die unglücklichsten Menschen der Welt?

Post aus der Walachei 04.02.2004 […] Zusammentreffens, der Komunikation und Interaktion im Sinne der griechischen Agora, ist zerstört worden. Sagt Augustin Ioan, Assistenzprofessor an der Bukarester Universität für Architektur und Stadtplanung. "Dass sich viele Menschen versammeln, sollte nur bei Aufmärschen und politischen Massenveranstaltungen stattfinden - als gelenkte Masse auf einem einzigen Platz, der damit aber kein öffentlicher […] Von Hilke Gerdes