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Presseschau-Absätze
Stichwort
Heiner Roetz
11 Presseschau-Absätze
9punkt
10.02.2024
[…]
Die FAZ bringt noch einmal Bernd Guggenheimers Essay "Wessen Held ist Sokrates" aus dem Jahr 1984, kommentiert wird er von dem China-Historiker
Heiner Roetz
, der auf den "Bilder und Zeiten"-Seiten der FAZ über die Vereinnahmung von Konfuzius durch den chinesischen Autoritarismus nachdenkt: China "überzieht die Welt mit Instituten, die seinen Namen tragen und zwar nicht offene Propaganda, aber doch eine kulturelle Sympathiewerbung betreiben, bei der für das politische System etwas abfallen soll.
[…]
9punkt
01.12.2023
[…]
"In der deutschen Diskussion, die Solidarität mit den Juden letztlich immer mit zwanghaftem Leisetreten gegenüber der israelischen Politik kurzschließt, sind die wohlgemerkt jüdischen Argumente gegen den Zionismus weitestgehend tabuisiert", schreibt der Sinologe
Heiner Roetz
in der FR. Seit der Gründung Israels gehe es den Deutschen nur um eine "Entlastung von Schuld", so Roetz: "Wäre es um etwas anderes gegangen, nämlich um ein moralisches Anliegen, dann hätte man nicht billigend in Kauf genommen, sondern ein Problem damit gehabt, dass die arabischen Bewohner Palästinas mit ihrem Land den Großteil der deutschen Rechnung zahlten.
[…]
9punkt
09.09.2022
[…]
München war ein Zentrum linken Antisemitismus'", schrieb er.
Heiner Roetz
, damals Mitglied im Frankfurter Komitee, widerspricht heute: Man war in den Komitees weder für den Terrorismus noch Antisemit, behauptet er.
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9punkt
09.07.2021
[…]
In der FR erinnert der Historiker
Heiner Roetz
an Christian Wolffs China-Rede, in der der Philosoph vor 300 Jahren die Ethik des Konfuzius heranzog, um deutlich zu machen, dass Moral ohne Religion möglich sei: "Wolffs China-Rede war eine der seltenen Sternstunden einer zukunftsweisenden kosmopolitischen Philosophie.
[…]
9punkt
24.12.2016
[…]
Der Sinologe
Heiner Roetz
plädiert in der FR gegen die Akademisierung und vor allem Europäisierung des "Fachs" Philosophie - man war schon mal weiter: "Das eindrucksvollste Beispiel dafür, dass die Philosophie immer wieder einmal bereit war, über ihren kulturellen Rand hinauszusehen, liefert die europäische Aufklärung.
[…]
Feuilletons
11.04.2011
[…]
Im Aufmacher konstatiert Kia Vahland, dass die drei Mandarine aus den Staatlichen Kunstsammlungen von Berlin, Dresden und München mit der Idee, man könne in einem Nationalmuseum eines Landes wie China zum "Dialog" antreten, ziemlich falsch liegen, denn "dass Europäer mit ihren Werken dem Nationalmuseum huldigen, belegt den chinesischen Führungsanspruch erst." Der Sinologe
Heiner Roetz
erinnert in einem dritten Artikel daran, dass die Philosophen der Aufklärung häufig gerade an Konfuzius anknüpften, um ihren Anspruch auf Selberdenken zu belegen.
[…]
Feuilletons
17.12.2010
[…]
In der Debatte um Kulturalismus und Universalität der Menschenrechte sucht der Sinologe
Heiner Roetz
eine vermittelnde Position. Man müsse China, meint er, gar nicht mit vermeintlich "westlichen Werten" traktieren, da sich in der chinesischen Kultur selbst Ansätze für Menschenrechte und Demokratie finden lassen: "Es gehört zu den Paradoxien der gegenwärtigen Situation, dass sich der Dissident Liu Xiaobo und seine Kritiker in einem einig sind: dass nämlich die modernen Ideen der Demokratie und der Menschenrechte ein der chinesischen Kultur fremdes Element seien - weshalb der eine die 'Verwestlichung' fordert und die anderen den Autoritarismus rechtfertigen.
[…]
Feuilletons
10.12.2010
[…]
Der Sinologe
Heiner Roetz
versteht überhaupt nicht, warum der Konfuzianismus ein Argument gegen Menschenrechte und Demokratie sein sollte: "Politische Fragen zu kulturellen zu erheben, liegt weltweit im Trend - Chinas Regierung muss sich nur in den westlichen Sozialwissenschaften umhören, wenn sie den 'Faktor Kultur' beschwört.
[…]
Feuilletons
18.04.2009
[…]
Im Feuilleton untersucht
Heiner Roetz
, Professor für Geschichte und Philosophie Chinas an der Ruhr-Universität Bochum, die - problematischen - Besitzansprüche Chinas auf Tibet und schließt: "Wer die Unabhängigkeit Tibets fordert, gerät in Gefahr, ein ethnisch-kulturelles Prinzip der Souveränität zu unterschreiben, das nach dem Ende des Kalten Krieges zwar um sich gegriffen hat (unter anderem mit Hilfe der EU), das aber das territoriale Prinzip nur rückwärtsgerichtet korrigiert.
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Feuilletons
13.08.2008
[…]
Dabei verwechseln sie meist jedoch Harmonie und Anpassung, erklärt
Heiner Roetz
, Professor für chinesische Philosophie an der Bochumer Ruhr-Universität: "Ähnlich warnt später der Kanzler Yan Ying davor, Harmonie mit Einverständnis zu verwechseln.
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Feuilletons
20.02.2004
[…]
Im Feuilleton plädiert der Bochumer Bioethiker
Heiner Roetz
angesichts der in Südkorea geklonten Embryonen für die Notwendigkeit einer globalen Bioethik und fragt: "Ist Kultur überhaupt ein ausschlaggebender Faktor, oder folgen bioethische Optionen einer pragmatischen Logik?
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