Stichwort

Politische Theorie

9 Artikel

Mose, der Politiker

Essay 09.04.2013 […] Befund legt darüber hinaus die Einordnung in einen politikgeschichtlichen Kontext nahe. Die Sinaiperikope ist ein machtvoller Gegenentwurf zum altorientalischen Gottkönigtum. Aber auch für die politische Theorie der frühen Neuzeit bestand die Faszination der Mosefigur darin, dass er nicht als König, sondern als Staatsgründer und Gesetzgeber auftrat. Die Kategorie, mit deren Hilfe Jan Assmann die Dynamik […] n Bedürfnis verankert sieht, neben den positiven Religionen die Erinnerung an eine alle verbindende Menschheitsreligion zu pflegen, so füge ich dem die Erinnerung an Mose als Vorbild für die politische Theorie von der frühen Neuzeit bis in die Gegenwart hinzu. Dabei geht es nicht nur um die Figur des Mose als politischem Führer, sondern auch um die Idee eines covenants, eines Bundes, eines Gesells […] Von Rolf Schieder

Margherita von Brentano: Das Politische und das Persönliche

Vorgeblättert 29.04.2010 […] Freien Universität Berlin. Die Herausgeberinnen: Iris Nachum, geboren 1975, promoviert derzeit an der Tel Aviv University; Mitarbeit am Minerva Institut für deutsche Geschichte;Gastdozentin für Politische Theorie am Interdisciplinary Center Herzliya, Israel. Susan Neiman, geboren 1955, ist Direktorin des Einstein Forums. Sie studierte Philosophie bei John Rawls an der Harvard University und bei Margherita […]

Leseprobe zu John Gray: Politik der Apokalypse. Teil 2

Vorgeblättert 13.08.2009 […] Vergangenheit liegt; die Schlussfolgerungen, die aus Machiavellis grundlegender Erkenntnis zu ziehen sind, hängen von den jeweiligen historischen Umständen ab. Obgleich die realitätszentrierten politischen Theorien der jüngeren Vergangenheit durchaus auch schwerwiegende Schwachstellen aufweisen, können wir aus ihnen mehr über die Konflikte der Gegenwart lernen als aus den Ideen sämtlicher anderer Denkschulen […]

Leseprobe zu W. von Sternburg: Joseph Roth. Teil 2

Vorgeblättert 23.02.2009 […] Klaus Mann schreibt in seinem Lebensrückblick: "Die Visiten des österreichischen Dichters Joseph Roth brachten mancherlei Aufregung. Er ? befremdete die Herren von der Presse durch bizarre politische Theorien, die er mit großer Beredsamkeit und Insistenz vertrat. ? Säße erst wieder die gesalbte Majestät in der Wiener Hofburg, so würde noch alles gut: Das Regiment des 'Antichrist' wäre vorüber." Klaus […]