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Malcolm X

5 Artikel

Huldigt der Königin der Blackness: Liz Garbus' 'What Happened Miss Simone' (Panorama)

Außer Atem: Das Berlinale Blog 08.02.2015 […] Leben einen Strich durch die Rechnung. Quasi über Nacht schrieb sie ihr Stück "Mississippi Goddam", sie wurde so zornig, dass ihre Stimme brach. Sie tat sich mit Harry Belafonte, James Baldwin und Malcolm X zusammen, wurde immer radikaler und nach all den Lynchmorden und dem Attentat auf Martin Luther King trat sie beim Harlem Festival 1969 als Königin der Blackness auf. Die Haare wie eine Krone um den […] Von Thekla Dannenberg

Dokumente eines rassistischen Alltags: 'Through A Lens Darkly' von Thomas Allen Harris (Panorama)

Außer Atem: Das Berlinale Blog 13.02.2014 […] Universal African Legion. Dann kam Gordon Parks und revolutionierte das Bild der Schwarzen in Amerika: Erst mit der Putzfrau Ella Watson auf dem Bild "American Gothic", dann mit seinen Bildern von Malcolm X und Muhammed Ali (von "Shaft" ganz zu schweigen). Harris breitet in seiner Dokumentation ein grandioses Archiv von Bildern vor uns aus. Hin und wieder lässt er Fotohistoriker zu Wort kommen wie […] ob Harris nicht eine etwas oberflächliche Sicht auf die Fotografie hat. Gordon Parks' Bilder haben bittere, entsetzliche oder grandiose Geschichten erzählt, er hat nicht nur schwarze Ikonen wie Malcolm X und Muhammed Ali in Szene gesetzt, er hat ungeheuer zornige Dokumente eines rassistischen Alltags geschaffen. Bei Harris geht es wie in der Werbeindustrie immer nur um das "Image", das verbessert […] Von Thekla Dannenberg

Vom Nachttisch geräumt

Vom Nachttisch geräumt 26.01.2005 […] zwei Uhr in der Nacht, und ich las immer noch. Wer 1946 geboren ist, der liest dieses Buch, egal, wo er lebte auf dieser Welt, auch als seine Geschichte. Er erinnert sich an Martin Luther King, an Malcolm X. Er schwärmte vielleicht auch einmal für die Black Panthers, und er hat nicht vergessen, dass damals - als die Beatles "Love, love, love" sangen - in hunderten amerikanischer Städte ein Krieg tobte […] sterbenden Physikers an seinen jüngsten Sohn sind eine Botschaft für seine abwesende Tochter. Als die Jahre später - die Geschwister hatten keinen Kontakt mit einander - den Satz hört, beschimpft die Malcolm X-Jüngerin ihren toten jüdischen, weißen Vater: "Er hat sich nie, niemals mit mir unterhalten können". Wieder Jahre später fragt ihr astronomisch interessierter Sohn, sie hatte ihn mit einem inzwischen […] Von Arno Widmann