Stichwort
Karl Kraus
9 Artikel
Vorgeblättert 16.02.2012 […] In dem Zitat von Karl Kraus ist diese situative Kunstfertigkeit zum grotesk schäbigen Handwerk geworden: 1916 erscheint sie herabgekommen zu einer mechanischen Farce. […]
Vorgeblättert 23.11.2009 […] .
(22) Die beiden Karl Kraus gewidmeten Texte Benjamins spiegeln die Entwicklung oder vielmehr den Zuwachs an Komplexität seiner Sprachkonzeption. […]
Vorgeblättert 23.11.2009 […] Die Kontroversen zwischen Scholem und Benjamin, die die Abfassung der Essays über Karl Kraus oder über die technische Reproduzierbarkeit des Kunstwerks hervorrief, mußten Scholem in seiner Gewißheit bestätigen, daß es sich um eine wirkliche Abirrung von Benjamins Problemstellung handelte, um eine Verleugnung seiner ureigensten Gedanken, die seinem Werk nur schaden konnte. […]
Vorgeblättert 10.08.2009 […] Arnold Schönberg schrieb an Karl Kraus: "Ich habe von Ihnen vielleicht mehr gelernt, als man lernen darf, wenn man noch selbstständig bleiben will."
[…]
Bücherbrief 01.08.2005 […] Karoline Naabs Hör-Feature zu Leben und Werk glänzt dagegen mit seltenen Originalton-Trouvaillen von Karl Kraus oder Theodor W. Adorno. […]
Bücherbrief 25.11.2004 […] Der Dativ sein Genitiv
Sprachkritik a la Karl Kraus kann ja ein qua Besserwisserei und Protzen mit höherer Sensibilität recht enervierendes Genre sein. […]
Vorgeblättert 29.03.2004 […] Als die Ehe nach neun Jahren geschieden wird, schreibt sie an Karl Kraus, "ich habe eingesehn, wir sehen und fühlen anders, wir spielen und lieben anders, ich bin Krieger mit dem [ein gezeichnetes Herz], er mit dem [Kopf, im Linksprofil mit Auge und Ohr]. […]
Fallende Blätter 28.09.2003 […] Wem aber die Grundvoraussetzung des Feuilletons, (nach Karl Kraus' abfälligem Aphorismus) selbst noch "auf einer Glatze Locken drehen" zu können, anstößig, unseriös oder gar unverständlich ist, sollten seinen Fokus auf "Fakten, Fakten, Fakten" richten, wo er besser bedient wird.
[…] Von Wolfram Schütte
Vorgeblättert 04.08.2003 […] Die Erfahrung, warum es unmöglich wird, Erfahrungen im Goetheschen Sinne von weltgeschichtlichen Ereignissen zu machen, wird in den "Minima Moralia" in Erinnerung an die intellektuellen Anstrengungen von Karl Kraus, den "Untergang der Menschheit" im Ersten Weltkrieg zu begreifen, weit vom Schuß formuliert. […]