Stichwort

Sarah Kirsch

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Feuilletons 23.05.2013 […] Als Sarah Kirsch Anfang der Siebziger ihren Gedichtband "Zaubersprüche" veröffentlichte, wurde Lyrik vielleicht ein letztes Mal in Deutschland als Macht erlebt, schreibt Richard Kämmerlings im Nachruf auf die Dichterin. Und doch: "Schon in ihren frühen Gedichten war nicht jede Ausweglosigkeit politischer Natur. Die berühmten 'Schwarzen Bohnen' der 'Zaubersprüche' waren auch ein Sinnbild des weltvergessenen […] weltvergessenen Zustands rasender Verliebtheit. Von Sarah Kirsch stammen einige der schönsten und ausgelassensten Liebesgedichte deutscher Sprache, das frühe 'Dann werden wir kein Feuer brauchen' etwa oder 'Die Luft riecht schon nach Schnee', das mit den Zeilen endet: 'Schnee fällt uns/ mitten ins Herz, er glüht/ Auf den Aschekübeln im Hof Darling flüstert die Amsel'." Hier liest Monica Bleibtreu "Die Luft […]