Stichwort
Uwe Johnson
8 Artikel
Essay 17.09.2010 […] Ich denke zum Beispiel an "Levins Mühle" von Johannes Bobrowski, an "Jenseits von Epirus" von Nikos Themelis, an "Die Reise nach Alaska" von Bora Cosic oder an "Jahrestage" von Uwe Johnson.
Unter dem Datum vom 15. August 1968 beschreibt Johnson die in der DDR weitverbreitete Praxis, das Eigentum der in den Westen geflüchteten Nachbarn zu versteigern: "Nun musste ich noch ansehen, wie in Gneez die Möbel von Elise Bocks Schlafzimmer versteigert wurden. […] Von Götz Aly
Bücher der Saison 22.04.2008 […] Der als Journalist arbeitende Ethnologe Daniel Mandelkern lässt sich in einen Roman ziehen, der New York, Brasilien, eine leidenschaftliche Dreiecks-Beziehung und literarische Anspielungen von Uwe Johnson bis Clifford Geertz vereint. Für Richard Kämmerlings, der gerade in der FAZ mehr Realitätsbezug in der Literatur gefordert hatte, reine "Geistesgegenwartsliteratur". […]
Bücher der Saison 05.04.2005 […] Dem Etikett "Stimmungs-Avantgardist" kann die FR nur zustimmen, auch Walsers Beziehung zu Uwe Johnson hält sie für eine treffende Beschreibung, stößt sich allerdings an der Parteinahme Magenaus, die ihr den Blick doch zu sehr einengt.
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Vorgeblättert 27.01.2005 […] Seit jeher hat mich die Frage nach meinem Lieblingsbuch, die einem übrigens erstaunlich oft gestellt wird, meistens von Journalisten, in Verlegenheit gestürzt, weil ich erstens kein Lieblingsbuch habe, sondern in bestimmten Lebensaltern bestimmte Autoren mehr geliebt habe als andere und weil ich an Tschechow etwas anderes bewundere als an Kafka, und an Uwe Johnson etwas anderes als an Natalia Ginzburg oder Philip Roth.
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Vom Nachttisch geräumt 16.06.2004 […] Was schreiben die beiden einander? Uwe Johnson bittet um Vergebung dafür, dass er Hannah Arendt in den "Jahrestagen" auftreten lässt. […] Von Arno Widmann
Vorgeblättert 02.02.2004 […] Aber zugleich war man eben nah an der Grenze zu einer noch fremderen Welt, zur DDR, und damit zu der sich nach Osten dehnenden Unendlichkeit des realen Sozialismus, eine der beiden weltweit gebotenen "Möglichkeiten zu leben", wie Uwe Johnson sie kühl und zurückhaltend genannt hatte. […]
Vorgeblättert 02.02.2004 […] Und dann die neuentstehende Literatur der Nachkriegszeit: Die Begegnung mit Thomas Mann und die Gründung der Gruppe 47, die wachsenden Freundschaften mit Ingeborg Bachmann und Uwe Johnson, die Arbeit und Konflikte mit Verlegern und Kollegen, mit Rudolf Augstein oder Marcel Reich-Ranicki; all das zeichnet in Bild von fünfzig Jahren Literatur aus erster Hand.
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Vom Nachttisch geräumt 02.09.2003 […] Silvia Bovenschen und Judith Butler sind die einzigen Frauen neben Samuel Beckett, Peter Weiss, Thomas Bernhard, Peter Handke, Ludwig Wittgenstein, Walter Benjamin, Roland Barthes, Uwe Johnson.
"Eine neue Kulturgeschichte" ist Silvia Bovenschens Buch nicht. […] Von Arno Widmann