Stichwort

Herzog & de Meuron

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Efeu 24.09.2021 […] Herzog & de Meuron können auch "dezent", staunt Matthias Alexander, der für die FAZ die frisch eröffnete Erweiterung des Museums Küppersmühle in Duisburg besucht hat: "Der vierstöckige Erweiterungsbau, mit dem sich die Ausstellungsfläche um 2500 Quadratmeter annähernd verdoppelt, strahlt in Material, Volumen und Gestalt Ensemblegeist aus. Er ist seinerseits in drei unterschiedlich hohe Baukörper gegliedert […] senkrechten, geschosshohen Fensterschlitzen. Die Klinker wurden in einem aufwendigen Verfahren mittig gebrochen, was für ein besonders lebendiges Fassadenbild sorgt, ähnlich wie im Schaudepot, das Herzog & de Meuron für Vitra in Weil am Rhein errichtet haben." […]
Efeu 24.06.2021 […] In der FAZ kritisiert Falk Jaeger scharf den nachgebesserten Entwurf von Herzog & de Meuron für das neue Berliner Museum für das 20. Jahrhundert: "Die Architekten sind zu substanziellen Änderungen einfach nicht bereit. Die größte Enttäuschung wird es bei der Fassade geben. Es ist nicht mehr das textil wirkende, stark reliefierte Ziegelkleid, das wie ein flirrender Überwurf Wände und Dach bedeckt. Gebaut […] Gebaut wird eine simple, konventionelle Vormauerung aus Klinkern, deren Schlichtheit die Architekten notgedrungen als Qualität preisen. Doch es ist leicht erkennbar, dass die Extravaganz, die Herzog & de Meurons Projekte meist auszeichnet, hier Sparmaßnahmen zum Opfer gefallen ist. Und das Raumprogramm? ... Herzog und de Meuron betonieren für alle Zeiten viele kleine Räume, die zudem schwierig zu überwachen […]
Efeu 28.08.2020 […] Herzog & de Meuron haben das Basler Stadtcasino umgebaut. In der NZZ freut sich Christian Wildhagen und hofft auf einen Effekt, wie ihn die "Elphi" für Hamburg hat. Schon die Verbindung des Neubaus mit Altbau und Barfüßerplatz findet er in ihrer "Stil-Polyfonie der unterschiedlichen Architektursprachen" fabelhaft gelungen. "Der gleichwohl spielerisch anmutende Theaterdonner löst sich umso stimmiger […] dem Haus ausblenden - was weitgehend gelingt." Auch Michael Stallknecht zeigt sich in der SZ beeindruckt von der Intelligenz und Zurückhaltung des Umbaus. Und: "An den Kostenrahmen haben sich Herzog & de Meuron entgegen ihrem Ruf gehalten, weil er im Gegensatz etwa zur Hamburger Elbphilharmonie von Beginn an mit bürgerlichem Realismus kalkuliert war." […]