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Presseschau-Absätze
Stichwort
Geschlechterforschung
6 Presseschau-Absätze
Magazinrundschau
12.11.2018
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Gleicher, als man oder frau denkt: Silvie Lauder hat sich mit der britischen Wissenschaftsjournalistin Angela Saini unterhalten, die für ihr Buch "Inferior" (Besprechung im Guardian) Hunderte aktueller wissenschaftlicher Studien zum Thema Geschlechterunterschiede ausgewertet hat und von dem Ergebnis selbst überrascht wurde: "Ich habe von Kind an die Wissenschaft geliebt, die klaren Antworten, die etwa die Mathematik anbietet, habe schließlich sogar Maschinenbau studiert - und war in der Klasse gewöhnlich das einzige solche Mädchen.
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Efeu
13.02.2018
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Matthias Kreienbrink staunt in der taz über die Geschlechterbilder in mittelalterlichen Romanen, die deutlich fluider ausfallen und eine unbekümmertere Spielfreude an den Tag legen, als heutige Vorstellungen es für möglich halten würden.
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9punkt
03.08.2017
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In der Zeit schreiben Judith Butler und Sabine Hark, Leiterin des Zentrums für Interdisziplinäre Frauen- und
Geschlechterforschung
der TU Berlin, einen bitterbösen Brief, in dem sie sich über Alice Schwarzer und Patsy l'Amour laLove (mehr hier) beklagen, die "mit unvergleichlichem Furor und beißender Härte", mit "ruchloser Rede" und "Simulation von Kritik" Gendertheorien kritisierten: "Unter dem Deckmantel sich schonungslos gebender Kritik beteiligen sie sich genussvoll und bar jeglicher belastbarer Belege am vorurteilsvollen Bashing der Gender- und Queer- Studies."
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Magazinrundschau
01.06.2005
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Weitere Artikel: Angesichts des Booms, den biologistische Erklärungen von vermeintlich geschlechterspezifischen Fähigkeiten derzeit erfahren, macht Natasha Walter deutlich, wie selektiv mit den Ergebnissen aus der
Geschlechterforschung
umgegangen wird, und schlägt sich auf die Seite der Kultur: "Wenn wir Menschen irgendetwas von Geburt an sind, dann von Geburt an anpassungsfähig."
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Feuilletons
11.01.2005
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Besprochen werden Dimiter Gotscheffs "Skizze" von Heiner Müllers "Philoktet" an der Berliner Volksbühne, Andrzej Stasiuks Stück "Nacht" am Theater Düsseldorf und Bücher, darunter ein "Handbuch Frauen- und
Geschlechterforschung
", das Bilanz aus 30 Jahren zieht, und eine Studie über "Politische Ethik im Zeitalter der Globalisierung" des Tübinger Philosophen Otfried Höffe (mehr dazu in unserer Bücherschau ab 14 Uhr).
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Feuilletons
20.10.2001
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Der Mittelalter-Historiker Bernd-Ulrich Hergemöller, Autor eines Buchs über die Geschichte der Homosexualität in Deutschland, will zwar Lothar Machtans Thesen über Hitlers angebliche Homosexualität nicht folgen, versteht sein Buch aber als " die Rache dafür, dass die Erforschung des Nationalsozialismus bis heute zentrale Aspekte der historischen Wirklichkeit, vor allem die Aspekte der Genitalität und Erotik, systematisch ins Abseits gedrängt und die theoretischen Bemühungen der
Geschlechterforschung
allzulange ignoriert hat." An Machtans Buch lässt Hergemöller kein gutes Haar, aber er hofft, dass die Forschung dadurch dennoch einige Impulse erhält, zum Beispiel um "die nationalsozialistischen Vorstellungen von Männlichkeit und Weiblichkeit in den Kontext der historischen Entwicklung von den Zeiten des Turnvaters Jahn über den Wilhelminismus und das Heldenbild des Ersten Weltkrieges bis zu den Freikorps und Rechtsparteien einzuordnen."
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