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Presseschau-Absätze
Stichwort
'entartete Kunst'
6 Presseschau-Absätze
9punkt
26.05.2014
[…]
Der Schweizer Kunstrechtsexperte Andrea Raschèr erklärt mit Blick auf die Sammlung Gurlitt im Interview mit der NZZ den Unterschied zwischen Raubkunst und "entarteter Kunst": "Zur Raubkunst gehören verfolgungsbedingte Verluste von Kulturgütern während des Nazi-Regimes zwischen 1933 und 1945, die vornehmlich jüdischen Menschen in Deutschland und den besetzten Gebieten abgepresst oder geraubt wurden oder die diese in ihrer Zwangslage veräussern mussten. ...
[…]
9punkt
16.05.2014
[…]
Sie berufen sich darauf, dass manche Werke im Rahmen der Aktion "
Entartete Kunst
" aus ihren Museen entfernt worden waren, berichten Lucas Wiegelmann und Sally-Charell Delin in der Welt: "Die eingezogenen Werke sind zu unterscheiden von sogenannter Raubkunst: Von Raubkunst spricht man, wenn die Nazis Privatsammler enteignet oder sie zum Verkauf zu unangemessen niedrigen Preisen gedrängt haben.
[…]
9punkt
24.03.2014
[…]
Ira Mazzoni stellt in der SZ die vom Londoner Victoria & Albert Museum online publizierte Harry-Fischer-Liste vor, auf der die Nazis selbst all die Werke der Avantgarde festhielten, die sie als "entartet" in deutschen Museen konfiszierten: "Dem Nachnamen des Künstlers folgten die Kurztitel der beschlagnahmten Werke und Angaben zur Bildtechnik.
[…]
Feuilletons
08.11.2013
[…]
Wäre das unmittelbar nach dem Krieg geschehen, wären alle Museen und Sammler im Ausland, die '
entartete Kunst
' von den vom Goebbels-Ministerium beauftragten 'berechtigten Kunstverwertern'... erworben hatten, zur Rückabwicklung oder zumindest... zum Eingeständnis des 'böswilligen Erwerbs' gezwungen gewesen."
[…]
Feuilletons
30.12.2008
[…]
"Für die Berliner Schau wurden 15 Fälle herausgegriffen, die jeweils exemplarische Natur besitzen: Der Raub etwa der reichen Kunstsammlung des Breslauer Anwalts Ismar Littmann erfuhr nachträglich eine ideologische Sanktion, indem daraus Akte des Expressionisten Otto Mueller genommen und zum Zwecke der Verfemung als '
entartete Kunst
' gezeigt wurden. Der Fall Rothschild demonstriert, dass es den Nazis um Aneignung des Vermögens insgesamt ging.
[…]
Feuilletons
15.02.2007
[…]
Weiteres: Tim Ackermann denkt über Georg Baselitz' "spektakuläre Gedankenentgleisung" nach, der jüngst in Berlin die umstrittene Rückgabe des Kichnerbildes "Berliner Straßenszene" an die Erbin eines jüdischen Alteigentümers Hans Hess mit dem Bildersturm der Nationalsozialisten gegen die '
entartete Kunst
' verglich. Die Berlinaleseiten widmen sich Thomas Arslans Familienmelodram "Ferien", dem Film der Taviani-Brüder über den Völkermord an den Armeniern "Haus der Lerchen" ("gerade weil der Film so konventionell gestrickt ist, könnte er ein breites Publikum finden und ebenso breite Debatten provozieren - vor allem in der Türkei, wo er hoffentlich eines Tages zu sehen sein wird", hofft Daniel Bax), Guy Maddins Film "Brand upon the Brain!"
[…]