Stichwort

Carolin Emcke

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9punkt 17.06.2021 […] Die komplett hysterisierte Diskussion über einen nicht so gelungenen, aber sicher nicht antisemitischen Satz Carolin Emckes geht weiter (während Wichtigeres wie die Relativierung des Holocaust von links durch die Adepten des Postkolonialismus in den Feuilletons ängstlich beschwiegen wird). Jens Jessen schreibt in der Zeit zur Verteidigung Emckes: "Eine Verharmlosung des Holocausts durch inflationäre […] re Vergleiche zu fürchten ist ohne jede Frage berechtigt, sie ist sogar eine gefährliche Tendenz unserer Gegenwart, aber in diesem Falle ist es nicht Carolin Emcke, die ihr Vorschub geleistet hat. Es sind die Kritiker, die ohne jeden genaueren Befund alles, was ihnen irgend missfällt, als Antisemitismus bezeichnen." Schon vor einigen Tagen hatte sich bei cicero.de Bernd Stegemaann mal nicht nur mit […]
9punkt 14.06.2021 […] wird vom Verfahren bleiben: der Eindruck von Prinzipienreiterei, die zwar funktional irgendwie verständlich, aber doch unangemessen, ja fast illegitim ist." Auf dem Parteitag der Grünen hat sich Carolin Emcke gegen "Relativismus" gewandt, den sie nur rechts vermutete, und eine neue Aufklärung gefordert (Video). Sie warnte vor dem Blühen immer neuer Verschwörungstheorien. Ein Satz von ihr sorgte für eine […] Vertreter des 'unerbittlichen Gesetzes' seien, die Christen aber die Vertreter der Freiheit". Die Süddeutsche Zeitung nimmt ihre Kolumnistin (anders als neulich Helmut Mauró, mehr hier) in Schutz. "Carolin Emcke wird gezielt verunglimpft", angetrieben durch die Bild-Zeitung, klagt Ronen Steinke. Man könne allenfalls kritisieren, "dass Emckes Aufzählung der heutigen Betroffenen von Hetze noch zu kurz ist […] Juden in einer Aufzählung neben anderen Menschen zu nennen, die angefeindet werden - das 'bagatellisiert' nicht, wie die Welt am Sonntag behauptet, 'das Leid der Juden'." Auch Judith Liere sieht Carolin Emcke bei Zeit online "mit Absicht missverstanden". Klaus Hillenbrand merkt in der taz an: "Während Virologen und Klimaforscher sich ihren Beruf aussuchen können, besitzen Jüdinnen und Juden tatsächlich […]