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Dreißigjähriger Krieg

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Der Dreißigjährige Krieg

Vom Nachttisch geräumt 29.10.2018 […] letzten Jahren über den Dreißigjährigen Krieg erschienen. Daniel Kehlmann veröffentlichte 2017 seinen Roman "Tyll", in dem er eine fiktive Lebensgeschichte Till Eulenspiegels erzählt. Der Roman spielt vor dem Hintergrund des dreißigjährigen Krieges. Er empfiehlt das vor wenigen Wochen erschienene Buch des 1939 geborenen Mikrohistorikers Hans Medick "Der Dreißigjährige Krieg - Zeugnisse vom Leben mit […] "Schottländer", also Ausländer. 47 Dokumente der Zeit stellt Medick auf diese Weise dar. So entsteht im Kopf des Lesers ein Bild der Auseinandersetzungen des Dreißigjährigen Krieges. "Der Krieg der Kriege - Eine neue Geschichte des Dreißigjährigen Krieges" (Klett-Cotta, Stuttgart 2018, 296 Seiten, s/w Abbildungen, 25 Euro) ist der Titel des Buches von Johannes Burkhardt. Er war bis 2008 Professor für die […] reduziert. In der Prignitz reduzierten sich die Haushalte um 70 Prozent. In keiner Geschichte des Dreißigjährigen Krieges fehlt die Vernichtung Magdeburgs im Jahre 1631. 20 000 Tote. "Magdeburgisieren" wurde zum festen Begriff. Sebastian Vrancx, Soldaten plündern einen Bauernhof im Dreißigjährigen Krieg, 1620 Gewalt, Hunger und Seuchen waren "Die Reiter der Apokalypse" (C.H.Beck, München 2018, 810 […] Von Arno Widmann

Seele, Körper und Information

Vom Nachttisch geräumt 27.04.2016 […] Zentralmacht gegen den Kaiser positionieren wollen. Darum auch die böhmische Königskrone angenommen. Kaiser und Reich stellten sich gegen ihn. Es kam zu einer Auseinandersetzung, die in den Dreißigjährigen Krieg führte. Gegen Friedrich V. wurde die Reichsacht verhängt. Er verlor nicht nur das Königreich, sondern auch die Pfalz. Das alles liegt, als der Briefwechsel 1643 einsetzt, schon lange hinter […] nahm dort immer wieder aus religiösen Gründen Verfolgte, wie zum Beispiel Labadisten und Quäker, auf. Es gibt viele Punkte, auf die ich eingehen könnte und wohl auch müsste. Zum Beispiel der Dreißigjährige Krieg, der ein großer Abwesender, gleichwohl immer wieder hindurchblinkender Akteur dieses Briefwechsels ist. Immerhin war die Hochzeit von Elisabeths Eltern, im Februar 1613 in London, als Beginn […] halten: Die kluge Frau war 27 und der "Meisterdenker" immerhin schon fünfzig. Es werden da noch andere Saiten mitgeschwungen haben. Aber ich weiß zu wenig darüber. Zuwenig über die Liebe im Dreißigjährigen Krieg und erst recht zu wenig über die beiden. Und zweitens? Gleich zu Beginn des Briefwechsels geht es um die Seele, den Körper und das Verhältnis von beiden. Elisabeth von der Pfalz schreibt: "Es […] Von Arno Widmann