Stichwort

Martin Buber

8 Artikel

Die Matrix und ihre Feinde

Essay 17.06.2013 […] Weltgeschichte gilt Peter Sloterdijks Fazit, dass "erst seit dem Auftritt des Bösen in der christlichen Theologie sich von einer gemeinsamen Geschichte von Religion und Terror sprechen lässt."[17] Martin Buber erläutert denselben Vorgang als Dynamisierung des Glaubensbegriffs vom eher abwartend-passiven Modus des Judentums zum aktiv-beschleunigenden des Christentums.[18] Und zwar ausgerechnet anhand der […] "Masse und Macht" (1. Aufl. 1960). [16] Vgl. die bedrückende Bestandsaufnahme von Victor und Victoria Trimondi: "Krieg der Religionen", München 2006. [17] "Zorn und Zeit", a.a.O., S.146. [18] Martin Buber: "Zwei Glaubensweisen" (1950), Gerlingen 1994. [19] Charles B. Strozier: "Die fundamentalistische Denkweise. Psychologische Überlegungen zu Gewalt und Religion". In: M. Leuzinger-Bohleber, P.-G […] Von Daniele Dell'Agli

The Hebrew Bible is a problem set

Essay 02.05.2013 […] look into the development of this idea today, one might begin with the works, in the Judaic tradition, of Leo Baeck and Franz Rosenzweig in the early twentieth century, the mid-century thinkers Martin Buber, Mordecai Kaplan, and Abraham Joshua Heschel, and more recent writers such as Eugene Borowitz, Arthur A. Cohen, Jon Levenson, and David Hartman. Levenson suggests that covenant, this framework for […] it is every generation's responsibility to make certain that the "acts through which the covenant is lived are appropriate to that generation's situation."[11] The great twentieth century thinker Martin Buber based his work on the unity of the man/God and man/man covenants.[12] He proposed that God is present in every human encounter where one does not instrumentalize the other or foist one's own projections […] Von Marcia Pally

Leseprobe zu Jean-Michel Palmier: Walter Benjamin. Teil 2

Vorgeblättert 23.11.2009 […] Weltkrieg in Reaktion auf Stefan Georges Übersetzung der Fleurs du mal. Der Einfluß des George-Kreises brachte ihn dazu, schon 1912 Hölderlin zu lesen. Der im Juni 1916 verfaßte Brief Benjamins an Martin Buber - auf dessen Vorschlag hin, an seiner Zeitschrift Der Jude mitzuarbeiten - ist vielleicht die erste Schrift, die eine theoretische Orientierung erkennen läßt. Gegen eine Sprache, die zu einem bloßen […] Skepsis und Mystik. Versuche im Anschluß an Mauthners Sprachkritik (1903). (4) "Schrifttum kann ich [. . .] was die Wirkung angeht [. . .] nur magisch das heißt un-mittel-bar verstehen." Brief an Martin Buber vom 17. Juli 1916, GB I, S. 326. (5) Dieses Interesse Benjamins an der Philosophie der Sprache äußert sich zunächst in seiner sehr eigenwilligen Lesart des Schöpfungsberichts. Es erweitert sich […]

Vorgeblättert

Vorgeblättert 11.08.2005 […] bewußt lebenden Zeitgenossen, dem seine kulturelle Umwelt niemals gleichgültig bleibt. Kafka hat seine besondere Identität als deutscher Jude in Prag, belehrt durch Theodor Herzls Zionismus und Martin Bubers Religionsphilosophie, mit wachsender Sensibilität reflektiert. Es ist das gesellschaftliche und kulturelle Milieu Böhmens im Zeitalter der jüdischen Assimilation, das seine Kindheit und Jugend am […] Geschichten und Handlungsanleitungen ursprünglich mündlich überliefert waren. Über das Gespräch gewinnt Kafka durch Bekannte und Freunde wie Hugo Bergmann, Max Brod, Felix Weltsch, Jizchak Löwy, Martin Buber und Jiři Langer Einblicke in die Erzählwelten der jüdischen Religion. Daß deren Muster die Texte des Landarzt-Bandes, den Proceß-Roman und das Spätwerk geprägt haben, läßt sich begründet nachweisen […]

Vorgeblättert

Vorgeblättert 02.09.2002 […] wußte, wie auch den des Panettone, als ichs sah und den säuerlichen Geschmack erinnerte. Von dort Kerenyi angerufen, fand nur Frau K. zuhaus (in Tegna). Verabredung für abends, bei einem Vortrag Martin Bubers in Ascona (Eranos-Tagung). - Alle Namen, von Dörfern, Bergen, werden Zauberworte. Will so viele wie möglich wissen. - Auf dem Locarnoer (Locarneser??) Markt kühle, ganz reife frische Feigen gekauft […] auf dem Rad herunter. In Locarno nach Ascona abgebogen. Dort am Seeufer gegessen. Allerlei eingekauft: Barbera in der schönen Strohflasche, Amaretti, Panettone. Um halb neun zum Kolloquium von Martin Buber. Ganz voller kleiner Saal. Buber wie ein Weihnachtsmann gebraucht ein erstaunliches Regiekunststück: plaudert erst ganz bequem, vertraulich, formlos. Er wolle nicht vortragen, sondern nur Gespräch […]