Stichwort

Rudolf Borchardt

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Efeu 27.10.2018 […] . . . Unseld selbst war von unerwarteter Vernünftigkeit, vor allem auch die Finanzierung betreffend: er zahlt mir ab 1. Januar 68 auf vier Jahre monatlich 1250.- DM..." Die Präsentation von Rudolf Borchardts pornografischem Nachlassroman "Weltpuff Berlin" auf der Frankfurter Buchmesse geriet, der Berichterstattung zufolge, zum schmierigen Ereignis. Doch was ist wirklich dran an dem Buch? Für die […] sich darauf freuen, "den großen Vertreter der 'schöpferischen Restauration' von einer neuen Seite kennenzulernen. ... Der Roman ist egomanisch auf ein sexuell aktives Ich bezogen. Ein gewisser Rudolf Borchardt reist hastig mit dem Taxi von einem Termin zum anderen, arbeitet gewissermaßen eine Dame nach der anderen ab und kommt vor lauter Stress gar nicht dazu, Berlin als soziales Gebilde zu sehen." […]
Efeu 12.10.2018 […] Eine Sensation versprach der Rowohlt-Verlag bei der Frankfurter Buchmesse: Das Geheimnis wurde gelüftet - im Frankfurter Hof präsentierte Alexander Fest dem Publikum eine Edition von Rudolf Borchardts vor 80 Jahren verfasstem pornografischen Nachlass-Roman "Weltpuff Berlin", gegen dessen Veröffentlichung sich die Erben lange gesträubt hatten, der nun aber wegen des auslaufenden Urheberrechts veröffentlicht […] man erlebt, wie über Frauen in einem Ton gesprochen wird, als seien keine im Saal. Keinesfalls darf man sich natürlich den Fehler erlauben, solche Stilprobleme dem im Januar 1945 verstorbenen Rudolf Borchardt anzulasten. Dessen 'Weltpuff' wird im Kontext seiner Zeit und Ästhetik hoch interessant zu lesen sein. Die Geheimnis-Sause des Rowohlt-Verlags machte indes einen bizarr aus der Zeit gefallenen […]
Efeu 19.05.2016 […] In Heidelberg wurden Fragmente eines bislang unveröffentlichten Berlinromans aus dem Nachlass von Rudolf Borchardt vorgestellt, der eine kleine Sensation in den Feuilletons auslöste: "In einem furiosen Aufstand der Sinne auch gegen die häusliche Autorität des Vaters wirft sich der 24-Jährige im Herbst 1901 für Wochen und Monate ins Berliner Nachtleben", erzählt Volker Breidecker, "und bekennt freimütig: […] Periode meines Lebens. Die Erregung, die EIN Mädchen mir verursacht hatte, stillte mir das nächste.' Nach den wenigen Kostproben aus dem amourösen Reigen zu urteilen, ist hier ein ganz anderer Rudolf Borchardt zu entdecken. Zwar geizt er nicht mit offenbar auch drastischen pornografischen Schilderungen, doch Gerhard Schuster zufolge ist der Text dennoch nicht mit einer 'Penis-Operette' zu verwechseln: […]