Stichwort
Walter Benjamin
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Bücher der Saison 18.04.2014 […] Mit allen Wassern der Zeichentheorie gewaschen, blickt Lethen auf seine eigene intellektuelle Biografie zurück, die ihn von Alain Resnais, Vittorio de Sica und Roberto Rossellini, über Walter Benjamin und Roland Barthes zu Siegfried Kracauer (und in den maoistischen Kulturkampf) führte. […]
Essay 11.06.2013 […] Als sei die Welt noch in einer gemeinsamen Erzählung fassbar, werden die Bilder in einer uns unverständlichen - vorbabylonischen - Sprache kommentiert.
Als Walter Benjamin um 1930 seine Haschisch-Versuche unternahm, notierte er: "Die Eingangstore zu einer Welt des Grotesken scheinen aufzugehen. […] Von Marie Luise Knott
Vorgeblättert 12.07.2012 […] In seinem Büro stand der Präfekt von Paris mit Zirkel und Zeichenstift vor einem Plan der Stadt wie ein Tyrann mit seinem Zepter und setzte sein Werk der Zerstörung alter Strukturen fort, indem er gleichzeitig jenes Stadtgebilde schuf, das Walter Benjamin als 'Hauptstadt des 19. Jahrhunderts' pries, jene Metropole, deren Anlage bis heute als glanzvolles Vorbild für eine moderne Stadt gilt. […]
Vorgeblättert 12.07.2012 […] Heinrich Zille, dessen Zeichnungen mit einem Anflug von Sozialromantik von den beklagenswerten Zuständen im 'Miljöh' erzählen, prägte das Wort: "Eine Wohnung kann einen Menschen erschlagen wie eine Axt." Walter Benjamin führt diese Bauweise der effizienten Bodenausnutzung schon auf Friedrich den Großen zurück: "Statt nämlich, wie sein Vater, die Hauptstadt in waagerechter Richtung zu vergrößern, erweiterte er sie nach oben senkrecht in die Luft, statt in die Ebene. […]
Essay 25.07.2011 […] Nicht zufällig erinnert die Montage kurzer und kürzester Szenen mit ihren ungewöhnlich harten Schnitten, die so viel Bewunderung hervorgerufen hat, in ihrer scheinbaren Willkür an das Verfahren der Zerbröckelung und Zertrümmerung, das Walter Benjamin als Grundzug des barocken Trauerspiels analysiert hat. […] Von Christina Striewski
Post aus Venedig 06.06.2011 […] Bice Curiger, die Leiterin und Kuratorin der diesjährigen Biennale, hat ihren Ausstellungsparcours "Illuminations" betitelt und sich auf Arthur Rimbaud und Walter Benjamin berufen. Als weitere Schützenhilfe für ihr Anliegen hat sie in den Giardini am Eingang drei frischrenovierte, großformatige Gemälde des Malers Tintoretto (1519-1564) aufgestellt. […] Von Marie Luise Knott
Vorgeblättert 17.02.2011 […] März 2011
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Klappentext: Paul Leautaud, ein Kritiker, von dem Walter Benjamin die allerhöchste Meinung hatte, und einer der großartigsten Tagebuchautoren der Weltliteratur, empfand den Krieg und die deutsche Besatzung als eine schändliche Vergewaltigung seiner geliebten französischen Sprache und Kultur. […]
Vorgeblättert 30.08.2010 […] So schließt der Brief, in dem Hannah Arendt im Oktober 1940 Gershom Scholem mitteilt, dass sich Walter Benjamin auf der Flucht vor den Nazis das Leben genommen hat. […]
Vorgeblättert 22.02.2010 […] Unsere Aufgabe wird es sein, danach zu fragen, wie sich die Produktivität und das Potenzial der Armen in politische Macht übersetzen lassen.
Walter Benjamin nimmt mit der ihm eigenen Klarheit und Einsicht die Veränderungen, die sich mit dem Konzept der Armut fassen lassen, bereits in den 1930er Jahren wahr. […]
Vorgeblättert 23.11.2009 […] Einen objektiven Bericht über diese Kontroversen gab Pierre Missac ("Du nouveau sur Walter Benjamin?", in: Critique, Nr. 267/268, August-September 1969). […]
Vorgeblättert 23.11.2009 […]
(9) Scholem zufolge betrachtete Benjamin Philosophie damals als "absolute Erfahrung, deduziert im systematisch-symbolischen Zusammenhang als Sprache" (Scholem, Walter Benjamin - die Geschichte einer Freundschaft, S. 74) […]
Vorgeblättert 23.11.2009 […] und Brechts Einfluß zusammen, bevor Adorno und Horkheimer [. . .] einen weiteren Durchbruch in dieser Richtung bei ihm hervorriefen" (Scholem, Walter Benjamin - die Geschichte einer Freundschaft, S. 199). […]