Stichwort
Simone de Beauvoir
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Vorgeblättert 08.04.2013 […] Aus der der Keuschheit geweihten Gralsgemeinschaft sind die Frauen ausgeschlossen, es gibt sie nur noch als die "sich krümmende, windende und kriechende" Kundry, "deren Wunsch der eigene Tod ist, ihre Opferung".(248) "Dienen … dienen",(249) mehr kann sie nicht mehr hervorbringen, bevor ihr schließlich in Form der Taufe durch den neuen Gralskönig Parsifal der "Gnadenstoß" zuteilwird - und auch sie den Weg aller Wagner'schen Protagonistinnen geht und langsam "entseelt zu Boden"(250) sinkt.
Simone de Beauvoir schrieb in ihrem bahnbrechenden Werk Das andere Geschlecht 1949 zur Darstellung der Frau in Kunst und Literatur: "Der Zug nach unten, der von der Frau ausging, scheint jetzt als umgekehrte Bewegung; sie führt den Mann nicht mehr ins Herz der Erde zurück, sondern zum Himmel hinauf. […]
Essay 29.08.2011 […] Juli erklärt die Korrespondentin Joan Buck ihren Lesern die archaische Sexualität der Franzosen: Bei den barbarischen Galliern schlafen die Journalistinnen mit allen Politikern, aus Spaß oder um sich Quellen zu sichern, das Recht der ersten Nacht ist eine Institution, im Büro müssen die Sekretärinnen ihren Arbeitgebern zu Diensten sein, um ihre Jobs zu behalten, alle Personen weiblichen Geschlechts gelten als Schlampen, und das Land oszilliert ständig zwischen Marquis de Sade und Simone de Beauvoir. Wir kneifen uns, wir reiben uns die Augen, nein, wir lesen nicht gerade eine Ausgabe der Prawda während des Kalten Krieges. […] Von Pascal Bruckner
Vorgeblättert 03.03.2011 […] Mein Gehirn war entflammt für Chaucer, Sylvia Plath, Simone de Beauvoir. Zweimal wöchentlich stand ein junger Professor namens Thad, der Jeans und Schlips trug, vor einem Hörsaal voller staunender Farmkinder wie mir und erörterte in anregender Weise die Masturbation des Kommas bei Henry James. […]
Vorgeblättert 03.03.2011 […] Amerika rüstet zum Einsatz in Afghanistan und sie beginnt zu studieren, ahnungslos und rührend entflammt für Sylvia Plath und Simone de Beauvoir. Sie braucht einen Job und findet ihn als Teilzeit-Kindermädchen bei Sarah und Edward, die dabei sind, ein Kind zu adoptieren. […]
Bücherbrief 10.09.2010 […] Die Freie Universität Berlin direkt nach dem Krieg kommt darin vor, das Paris der Existenzialisten - mit Sartre und Lanzmanns zeitweiliger Geliebter Simone de Beauvoir als Hauptfiguren - und Israel. Der Mann ist nicht ganz frei von Eitelkeit, aber seine Erinnerungen sind fesselnd, schließt Brumlik. […]
Vorgeblättert 23.08.2010 […] Man kehrte dem kulturalistischen Ansatz von Simone de Beauvoir den Rücken, die mit Verweis auf die Ähnlichkeit der Geschlechter für Gleichberechtigung der Koedukation eingetreten war - was die Geschlechter einte, war ihr wichtiger als das, was sie voneinander unterschied. […]
Vorgeblättert 10.05.2010 […] Jahrhunderts - aber auch wie ein Abgesang auf eine verlorene Kultur: Politisches Engagement, die Linke in Amerika, die Atmosphäre unter McCarthy, der Antisemitismus an den Universitäten und immer wieder Begegnungen mit seinen Autoren: Noam Chomsky, Michel Foucault, Eric Hobsbawm, Simone de Beauvoir, Art Spiegelman oder Marguerite Duras.
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Essay 27.11.2008 […] Meine Schwester Simone
Lassen Sie mich deshalb zunächst über eine Frau sprechen die mir sehr geholfen hat, Simone de Beauvoir! Ich habe zu ihr ein ganz persönliches Verhältnis, denn sie begegnete mir nicht als politische Figur der Frauenbewegung, mit der hatte ich mit Anfang Zwanzig noch nichts zu tun. […] Von Necla Kelek
Vorgeblättert 16.08.2007 […] "Ich glaube, es war der Versuch, Simone de Beauvoir zu lesen", sagte er. "Das Herz."
Mit freundlicher Genehmigung des Berenberg Verlages
(Copyright Berenberg Verlag)
Informationen zum Buch und zum Autor hier
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Vorgeblättert 12.03.2007 […] Zu Algren fällt mir die unglaubliche Geschichte ein, die viel über den Willen der Chicagoer Bürger aussagt, ihre Schattenseiten zu verbergen, die Geschichte jener Evergreen Street, in der man heute noch das einstöckige Haus sehen kann, in dem Algren 1947 mit Simone de Beauvoir zusammenwohnte, und die man nach seinem Tod in Nelson Algren Street umbenannte, bevor man sie kurz darauf, nach lautstarken Protesten der Anwohner, die nicht mit dem Romancier der Schlachthäuser und der Hinterhöfe in Verbindung gebracht werden wollten, ganz schnell wieder in Evergreen Street umgetauft hat. […]
Vom Nachttisch geräumt 12.12.2005 […] Er bringt Zitate aus den Berichten von Stendhal, Nietzsche, Goethe, Ruskin, Musset, Hesse, Somerset Maugham - u.a. mit einer Feststellung aus dem Jahre 1929, die einen so traurig macht, dass man lauthals lachen muss: "Positano liegt an einem Südhang, und man darf damit rechnen, es im Sommer für sich allein zu haben" -, Isabelle Eberhardt, Thomas Mann, Seume, Maupassant, Dickens, Zola, Koeppen, Simone de Beauvoir usw. usw. Natürlich fallen einem sofort Namen ein, die fehlen. […] Von Arno Widmann
Post aus London 12.03.2004 […] Naipaul und Jean Rhys, Poeten wie Stevie Smith, Elisabeth Jennings und Geoffrey Hill oder Sachbuchautorinnen wie Simone de Beauvoir, Peggy Guggenheim und Gitta Sereny. Bei Deutsch wurde kein Unterschied zwischen "editor" und "copy-editor" gemacht: Texte zu redigieren war ebenso Athills Aufgabe wie Autoren bei Laune zu halten und dieses oder jenes Projekt anzuregen. […] Von Henning Hoff